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Eisels zwölfte Tour-Teilnahme ist fix, nur der Staatsmeisterschafts-Start noch nicht

GREIN. Radsport: Dem 36-jährigen Routinier fehlt das rot-weiß-rote Trikot noch in der Sammlung.

Eisels zwölfte Tour-Teilnahme ist fix, nur der Staatsmeisterschafts-Start noch nicht

Ist Österreichs längstdienender Profi am Sonntag mit dabei? Bild: GEPA pictures/ frontalvision.com

Bei der Tour de France ab 1. Juli darf er zum bereits zwölften Mal das letzte Hemd geben. Kein anderer Österreicher kommt auf mehr Teilnahmen bei der weltgrößten Radrundfahrt. Ob er am Sonntag in Grein an der Donau einen weiteren Anlauf auf das rot-weiß-rote Meistertrikot nimmt, lässt sich Bernhard Eisel aber noch offen. Dem 36-jährigen Steirer fehlt just diese begehrte Dress jedoch in seiner sonst schon so umfangreichen Sammlung.

"Er hat sich bis Donnerstag Bedenkzeit erbeten. Ich hoffe, er kommt, weil er einfach ein toller Sportler ist", sagt Oberösterreichs Verbandspräsident Paul Resch, der die nationalen Titelkämpfe mit seinem Team am Sonntag ausrichtet. Der zackige Kurs bereitet dem Klassikerspezialisten, der bereits Gent–Wevelgem sowie Etappen bei der Tour de Suisse gewann und Fünfter bei Paris–Roubaix wurde, aber eine Menge Bauchweh. Auf 176 Kilometern sind satte 3400 Höhenmeter zu verdauen.

Obendrein sind die Meisterschaften so gut wie selten zuvor in der Geschichte besetzt. Alle Auslands-Profis und derer hat Österreich momentan so viele wie noch nie, sind am Start. Dazu kommen die starken Fahrer der heimischen Mannschaften. Ein beinhartes Ausscheidungsrennen ist in den Hügeln des Mühlviertels zu erwarten.

Eisel hat dort als Sprinter nicht die besten Karten. Seine Dienste sind dann jedoch bei der Tour umso mehr gefragt. Beim Team Dimension-Data gilt es Ex-Weltmeister Mark Cavendish in den Endspurts in die bestmögliche Ausgangsposition zu bringen. Eisel ist mit seiner Routine von 17 Profi-Jahren auch als "Road Captain" ein gefragter Mann.

Der Dauerbrenner gab bereits seit längerem bekannt, dass er zumindest bis zu den Heim-Weltmeisterschaften im Herbst 2018 in Tirol weitermachen will. Vielleicht klappt es für Österreichs längstdienendem Fahrer bis dahin dann doch noch mit einem Staatsmeister-Titel.

Verdient hätte ihn sich der zweifache Bronze-Gewinner allemal. "Er war schon so oft knapp dran. Irgendwann muss das einmal belohnt werden", sagt Resch. Ob schon am Sonntag, steht noch in den Sternen.

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Artikel Dominik Feischl 20. Juni 2017 - 00:04 Uhr
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