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Der Wettkampf als Rhythmusbrecher

Günther Weidlinger

Der Wettkampf als Rhythmusbrecher

Abwechslung belebt den Trainingsalltag, Eintönigkeit ist oft ein Motivationskiller.

Von Günther Weidlinger, 09. Februar 2018 - 00:04 Uhr

Wir Läuferinnen und Läufer werden immer nervöser, je näher das Ziel kommt. Schaffe ich die angestrebte Zeit, oder geht es sich wieder nicht aus? Wie wird das Wetter am Marathontag? Hoffentlich werde ich nicht noch krank!

Um dem monotonen Training zu entfliehen, bieten sich Vorbereitungswettkämpfe an. Das große Ziel, einen Bewerb des Oberbank Linz Donau Marathons erfolgreich zu bestreiten, fällt leichter, wenn Sie schon einmal einen Testlauf absolviert haben. Ist es nicht so, dass wir gelassener werden, wenn wir wissen, was auf uns zukommt?

Je öfter Sie an einem Lauf teilnehmen, desto zielsicherer und professioneller werden Sie in der Vorbereitung. An alle Kleinigkeiten muss gedacht werden, und nichts sollte man vergessen. Kleine Fehler können noch rechtzeitig vor dem speziellen Tag ausgemerzt werden, das wiederum gibt Sicherheit.

In der Schule, in der Lehre oder im Beruf, überall gilt es Zwischenleistungen abzuschließen, bevor es zum großen Showdown kommt. Im Laufsport ist das recht einfach zu bewerkstelligen. Der Laufkalender bietet zuhauf Rennen, bei denen Sie den Wettkampftag testen können. Wenn Sie es wie ein Profi betreiben wollen, dann spielen Sie den Marathon-Tag einmal durch. Stehen Sie bald genug auf und essen Sie zum Frühstück das, was auch am 15. April auf den Tisch kommen soll.

Eine rechtzeitige Anreise ist ebenso Pflicht wie ein akribisches Aufwärmen. Der Testlauf muss übrigens nicht dieselbe Distanz aufweisen wie der Hauptwettkampf, ganz im Gegenteil. Ein Unterdistanz-Rennen zur Vorbereitung schult die Tempohärte, es kommt auf ein gutes Gefühl an und die Motivation, mit vielen anderen Laufbegeisterten zu trainieren.

Ein Wettkampf ist das beste Training, obwohl natürlich auch Tempoläufe im Trainingsprogramm zielführend sind, diese werden aber oft weniger motiviert durchgeführt als mit einer Startnummer auf der Brust.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Vorbereitung und viel Erfolg beim Testwettkampf!

Günther Weidlinger ist ehemaliger Weltklasse-Läufer und hält den österreichischen Rekord im Marathon (2:10,47 Stunden). Der Innviertler ist Schirmherr der Marathon-Aktion "Schule läuft" und arbeitet auch in der Organisation mit.

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