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Für einen Tag untergetaucht

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Dominik bereitete die U-Boot-Tour sichtlich Freude  Bild: Kolll

Erstmal sorry, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe, aber ich hatte in der letzten Zeit ziemlich viel Stress. Zum einen bin ich vor gut einer Woche in meine neue Wohnung eingezogen, musste sie einrichten, oder besser gesagt, bin ich noch immer dabei.

Es wird aber langsam! Sportlich hat sich einiges getan: Nachdem uns ein Olympiasieger für einen Monat verlassen hat, um an den japanischen Meisterschaften teilzunehmen, hat sich eine andere Olympiasiegerin neu unserem Team angeschlossen. Sie heißt Hinkelin Schreuder, ist 26 und kommt aus Holland. Aber nicht nur die Teammitglieder, auch das Training hat sich verändert. Wo wird mittlerweile mehr Wert auf Krafttraining gelegt. Der Trainer versucht aber soviel wie möglich im Wasser zu machen. Dazu lässt er sich die verrücktesten Sachen einfallen. Schwer zu erklären, noch schwerer auszuführen. An einem anderen Tag ging es darum, Ängste zu überwinden. Die Aufgabe dazu ist leicht zu erklären, die Ausführung, naja, entscheidet selbst! Wir mussten rauf auf einen 10-Meter-Turm, mit den Füßen voran runterlassen, bi nur noch die Hände am Turm sind, dann so viele Klimmzüge wie möglich machen und dann ließen wir uns runterfallen. Eine Übung, von der ich jedem abraten würde, weil sie sehr gefährlich sein kann, hab’ sie aber trotzdem gemacht. (Ich weiß, ich bin ein schlechtes Vorbild – das wurde mir schon einmal gesagt *gg* - also nicht nachmachen.)

Am Wochenende ging es etwas ruhiger zur Sache. Habe versucht, mich etwas umzusehen. Ein Muss für jeden, der nach Los Angeles kommt. Häuser, die kleinen Schlössern ähneln und Größen wie Stephen Spielberg oder Arnold Schwarzenegger gehören, sind ein Augenschmaus für jeden, der Architektur schätzt. Was mich aber total umgehauen hat, war der Samstag. Ein freund nahm mich mit zum Hafen von Long Beach, dem offizielle Hafen von Los Angeles und jener Ort, an dem sich Queen Mary zur Ruhe gesetzt hat. Das Schiff ist für jeden frei zugänglich. Naja, fast frei: 25 Dollar hat die Besichtigung gekostet. Für alle, die eher was Wildes suchen, gab’s auch noch ein sowjetisches U-Boot namens Skorpion zu sehen.

Konnte nicht widerstehen und musste für eine Stunde untertauchen. Zwar war es nicht gelb, aber ich liebte es trotzdem. Unvorstellbar für mich, einen Tag in so einem Teil zu verbringen, daher bewundere ich jenen pensionierten Marine, der mir während der Führung erzählte, das s er bis zu sechs Monaten im Jahr unter Wasser war.

In diesem Boot gibt es 20 Betten für 60 Crew-Mitglieder. Warum brauchen sie nicht mehr?

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