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Wels im Hoch, Gmunden unter Druck

GMUNDEN / OBERWART. Basketball: Messestädter gewannen sensationell bei Titelverteidiger Oberwart

Wright und Lamesic glänzten. Foto: gepa Bild:

„Wir rollen das Feld von hinten auf.“ Das ist wohl das Motto des WBC Raiffeisen Wels, der bis kurz vor Ende des Grunddurchgangs noch um die Teilnahme an den Basketball-Play-offs zittern musste. Doch jetzt ist das Team von Mike Coffin on fire. Die Messestädter gewannen sensationell das erste von maximal fünf Semifinal-Duellen bei Titelverteidiger Oberwart 84:75 (40:50). „Wir haben überragend gekämpft und sind geschlossen stark aufgetreten“, strahlte WBC-Kapitän Davor Lamesic, der 15 Punkte, 13 Rebounds und sechs Assists zum Erfolg beisteuerte.

Von einer One-Man-Show konnte allerdings keine Rede sein. Auch DeJuan Wright (20), Dejan Cigoja (16) und Kevin Payton (15) scorten im zweistelligen Bereich. Am Sonntag (20.15 Uhr, Sky live) steht die zweite Begegnung auf dem Programm. Dann wieder im Burgenland. Der Druck lastet jetzt eindeutig auf Oberwart – und auf den Gmunden Swans, die mit einer bitteren 73:92-(40:46)-Heimniederlage in das Kräftemessen mit Kapfenberg gestartet sind.

Die Bulls verlängerten ihren Lauf auf 13 Siege in Folge. Nicht zuletzt dank Carl Baptiste, gegen den die Oberösterreicher kein Mittel fanden. Der Legionär krönte seine Vorstellung mit 22 Punkten. Sehr zur Freude von Kapfenberg-Coach Michael Schrittwieser, dem sein bester Freund, Blau-Weiß-Linz-Fußballtrainer Klaus Schmidt, auf der Tribüne der Volksbank-Arena die Daumen drückte.

Es hat sich ausgezahlt, obwohl Gmunden nach 13-tägiger Wettkampfpause blendend in die Gänge gekommen war. In der vierten Minute führten die „Schwäne“ 9:2, in der siebenten sogar 18:9. Doch die Steirer zeigten sich davon völlig unbeeindruckt und zogen ab dem zweiten Viertel auf und davon.

„Die erste Hälfte hat gut gepasst, dann war die Intensität nicht mehr da. So kann man nicht gewinnen. Jetzt müssen wir auf 1:1 stellen“, sagte Enis Murati, mit 15 Zählern Gmundens zweitbester Scorer hinter Michael Ojo (16). Spiel zwei steigt am Sonntag (18 Uhr) – wieder in der Volksbank-Arena.

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Artikel Alexander Zambarloukos 11. Mai 2017 - 21:35 Uhr
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