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Warum Wels eine Riesen-Chance hat

WELS. Basketball-Semifinale: Oberwart verlor drei seiner fünf Saison-Heimspiele gegen den WBC.

Payton gegen Jackson junior Bild: gepa

Der WBC Raiffeisen Wels hat eine 80-prozentige Chance, heute (19.30 Uhr, Sky Sport Austria live) in Oberwart ins Finale der Basketball-Bundesliga einzuziehen. Worauf stützt sich diese tollkühne Annahme? Auf die starken Bilanz in Play-off-Entscheidungsspielen.

Mit dem Motto „Siegen oder fliegen“ sind die Messestädter in der Vergangenheit sehr gut zurecht gekommen, von fünf Do-or-die-Partien behielten sie in nicht weniger als vier die Oberhand.

„Wir wissen, was zu tun ist“

Die Ausgangslage ist ähnlich wie vor dem dritten (letztlich gewonnenen) Viertelfinale in Wien, der Erfahrungswert vielleicht das große Plus. „Wir wissen, was zu tun ist“, betont Kevin Payton. Aus dem Forward spricht die Zuversicht, obwohl das Momentum auf Seiten der favorisierten Gunners ist.

Der Titelverteidiger hat den WBC am Sonntag nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen und mit einem 79:62-Erfolg auf 2:2 gestellt. Jetzt übersiedelt die Serie wieder nach Oberwart, wo die Welser nicht in Ehrfurcht erstarren werden. Die Burgenländer haben zwar ein fantastisches Publikum, aber keine sportliche Festung. Der WBC hat in dieser Saison drei von fünf Auswärtsduellen gewonnen.

Der vierte Streich wäre gleichbedeutend mit dem Einzug in die Best-of-7-Endspielserie gegen Ka-pfenberg, den Bezwinger der Gmunden Swans. „Unsere Chance lebt, in einem Entscheidungsmatch ist alles möglich“, weiß Mike Coffin, der Coach des WBC. Für ihn wäre es natürlich ein Traum, seinem Sohn Marck, der in Kapfenberg spielt, ins Finale zu folgen. Noch ist es zu früh, darüber zu sprechen. Zukunftsmusik.

„Wir haben nichts zu verlieren“

Wels-Kapitän Davor Lamesic schiebt den Oberwartern, die den Grunddurchgang dominiert haben, die Karte „Druck“ zu. „Wir haben nach wie vor nichts zu verlieren“, spielt er die Bedeutung der Partie nach außen hin locker herunter. Intern sehen die Dinge freilich anders aus. Da wird gerackert, getüftelt und knallhart analysiert.

Aussetzer wie im dritten Viertel (9:26) am Sonntag sind verboten. „Da haben wir uns überrollen lassen, jetzt müssen und werden wir intensiv dagegenhalten“, verspricht WBC-Guard Thomas Csebits. Nur wenn es gelingt, das Oberwarter „Trio infernale“ Blazevic, McNealy, Cumberbatch zu bremsen, ist der vierte Finaleinzug in der Klubgeschichte realistisch.

Bernd Wimmer bleibt Gmunden-Trainer

Die Kaderplanung der im Basketball-Semifinale an Kapfenberg gescheiterten Gmundner schreitet voran. Der Verbleib von Cheftrainer Bernd Wimmer ist beschlossene Sache. Auch mit Nationalspieler Adrian Mitchell stehen die Swans vor einem Abschluss. Die Verträge mit Tilo Klette, Daniel Friedrich, Enis Murati, Povilas Gaidys und Toni Blazan sind bereits unterschrieben, Alex Wesby ist zwar gesetzt, aber ein „Sorgenkind“: Heute wird der US-Amerikaner am Meniskus operiert.

Gestern versammelte sich das Team zum Saisonabschluss-Essen in der Maximilianstube in Altmünster, heute (19.30 Uhr) gibt’s ein Treffen mit den Fans in der Volksbank-Arena. Das Welser Match läuft parallel im TV.

 

Bernd Wimmer bleibt Trainer in Gmunden

Die Kaderplanung der im Basketball-Semifinale an Kapfenberg gescheiterten Gmundner schreitet voran. Der Verbleib von Cheftrainer Bernd Wimmer ist beschlossene Sache. Auch mit Nationalspieler Adrian Mitchell stehen die Swans vor einem Abschluss. Die Verträge mit Tilo Klette, Daniel Friedrich, Enis Murati, Povilas Gaidys und Toni Blazan sind bereits unterschrieben, Alex Wesby ist zwar gesetzt, aber ein „Sorgenkind“: Heute wird der US-Amerikaner am Meniskus operiert.

Gestern versammelte sich das Team zum Saisonabschluss-Essen in der Maximilianstube in Altmünster, heute (19.30 Uhr) gibt’s ein Treffen mit den Fans in der Volksbank-Arena. Das Welser Match läuft parallel im TV.

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Artikel Von Alexander Zambarloukos 24. Mai 2017 - 00:04 Uhr
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