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Nach dem Derby-Sieg über Wels winkt Gmunden noch ein Bonus-Gewinn

GMUNDEN. Basketball: Cup-Final-Four könnte statt in Kapfenberg nun am Traunsee steigen.

Nach dem Derby-Sieg über Wels winkt Gmunden noch ein Bonus-Gewinn

„Herkules“ Tilo Klette Bild: Dostal

Mit dem montägigen 83:75-Derbysieg über die Raiffeisen Flyers Wels rückten die Swans Gmunden auf Platz zwei in der Basketball-Bundesliga vor. Es könnte nicht der einzige wichtige Gewinn in dieser Woche gewesen sein. Denn gestern endete die Einreichfrist für eine Bewerbung zur Ausrichtung des Cup-Final-Fours.

Und da Titelverteidiger Kapfenberg bis zuletzt keine bei der Liga ablieferte, könnte das im Vorjahr im Finale unterlegene Gmunden zum Zug kommen. "Wir haben auf jeden Fall für eine Austragung am Traunsee angesucht", sagt Harald Stelzer. Der frühere Manager, der nun den Vorsitz im Wirtschaftsbeirat des Klubs hat, rechnet vor. "Alles in allem kostet so ein Final-Four an die 15.000 Euro. Die muss man auch erst einmal aufstellen."

Für Gmunden sollte sich die Finalrunde am 24./25. März aber auf alle Fälle rechnen. Denn auch Lokalrivale Wels ist dort neben Kapfenberg und Fürstenfeld wieder mit von der Partie. Und damit ein weiteres Derby möglich. Die Auslosung dafür steigt am Freitag, wenn Wels im Sky-Live-Spiel auswärts auf Traiskirchen trifft.

Dann soll auch die dritte Niederlage in dieser Saison gegen die Swans schon wieder verdaut sein. Im wahrsten Sinn des Wortes. Denn Flyers-Kapitän Davor Lamesic ging schon gestern mit Swans-Center und Freund Tilo Klette essen, so wie fast jeden Dienstag.

"Übernachtet im Kraftraum"

Klette, Teil einer unisono stark aufspielenden Gmundner Mannschaft, stellte die Welser am Montag vor die wohl größten Probleme. "Ich glaube, wenn Klette auf dem Spielfeld war, dann war es minus 40, wenn er nicht drauf war, dann war es plus 20 für uns", sagte Flyers-Trainer Sebastian Waser, der den 40-jährigen Deutschen in einer Team-Auszeit während des Spiels auch als "Herkules" bezeichnete. Sein Gegenüber bei Gmunden, Bernd Wimmer, lobte Klette ebenfalls: "Es ist einfach unglaublich, was Tilo in seinem Alter noch zu leisten vermag." Sieht auch Stelzer so: "Er übernachtet im Kraftraum, und das macht sich bezahlt." Gegen Wels in Form von 21 Punkten und acht Rebounds.

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Artikel Dominik Feischl 14. Februar 2018 - 00:04 Uhr
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