Dafür ein sehr hoffnungsvoller. „Das muss man sagen: Nur Ludwig Paischer und Filzmoser sind in Österreich wirklich Weltklasse. Wir sind traurig, das von uns kein Athlet dabei ist“, gibt der Präsident des UJZ Mühlviertel Franz Haugeneder zu.
In den nächsten Tagen schwitzt er dennoch, denn Niederwaldkirchen hat den Zuschlag bekommen, das Final-Four der Bundesliga am 6. November auszutragen. „Aber wenn’s deppert läuft, sind wir nicht einmal dabei. Wir machen da Harakiri. So spannend war es noch nie.“ Denn es heißt: Aus fünf mach vier Teams in den letzten drei Runden, alle könnten theoretisch noch auf der Strecke bleiben – auch das UJZ. Nachdem es sechs Mal infolge „nur“ zum zweiten Platz gereicht hatte, träumt Haugeneder vom Titel. „Im Vorjahr haben wir das Finale knapp mit 50:52 an Punkten verloren. Auch wegen Fehlentscheidungen.“ Deshalb wird heuer erstmals ein Videobeweis angewendet. Ein Vertreter der europäischen Judo-Kommission überwacht die Kampfrichter. (czm)
Harakiri: "japanische Vulgärbezeichnung für „Bauchschneiden“ und wird oft fälschlicherweise für Seppuku verwendet, die rituelle Selbsttötung in Japan".
Und was hat das jetzt mit dem Final-Four in Niederwaldkirchen zu tun?
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