POSEN. Ana Roxana Lehaci war gestern bei stürmischem Wetter auf dem besten Weg, über 1000 Meter das Finale bei der Weltmeisterschaft der Flachwasser-Kanuten in Posen zu erreichen. Wenige Meter vor dem Ziel lag die junge Linzerin an zweiter Stelle, bis die vom Wind aufgepeitschten Wellen ihre Träume zerstörten. Lehaci musste das Paddel kurz blattlegen, damit ihr Kanu nicht unterging. Zwei Konkurrentinnen nutzten die Gelegenheit und zogen an Lehaci vorbei. Als Vierte fehlte ihr nur die Winzigkeit von zwei Hundertstelsekunden auf den Endlauf. Da war es nur ein schwacher Trost, dass der Wind sogar Olympiasieger verblies. „In Posen sind die Bedingungen immer schlecht. Mich wundert es, dass hier trotzdem Weltmeisterschaften ausgetragen werden dürfen“, sagt Viktoria Schwarz, die heute sowohl im Zweier (mit Yvonne Schuring) als auch im Vierer (mit Schuring, Lehaci und der Wienerin Sabine Bachmayer) auf mehr Glück hofft. Schweißtreibend werden die Titelkämpfe auf jeden Fall: Zwischen den Rennen sind nur 25 Minuten Pause.
Bei den Herren lief es gestern nicht nach Wunsch: Christian Endl (ATSV Lenzing) und Charles Löhnitz wurden in ihrem Semifinallauf Siebente und verpassten damit den Sprung in das B-Finale. (viel)
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