BAIE COMEAU. 23.000 Einwohner zählt die Stadt Baie Comeau in der kanadischen Provinz Québec. Hier, an der Mündung des St.-Lorenz-Stroms, fällt heute mit dem Einzelzeitfahren der Startschuss für die UCI-Handbike-Weltmeisterschaften.
Unter den rund 500 Sportlern sind auch zwei Oberösterreicher, die sich beide Hoffnungen auf eine Medaille machen. Für den Rainbacher Walter Ablinger (Division H2, Para) ist es die zweite WM nach Bogogno 2009. Ablinger hat sich seitdem gesteigert und fuhr im Europacup auf das Podest. Paralympics-Sieger Christoph Etzlstorfer (beide RSC heindl OÖ) holte im Vorjahr zwei Bronzemedaillen, ein Europacup-Rennen hat er heuer schon gewonnen. „Aber die Dichte ist enorm. Im Europacup hat es bei acht Rennen heuer schon sechs Sieger gegeben“, sagt Etzelstorfer. Die 11,4 Kilometer lange Strecke sei eine steile Sache: „Weil es teilweise Abschnitte mit einer Steigung von acht Prozent gibt. Das ist für Handbikerennen viel. Und bergab wird ein Tempo von mehr als 70 km/h erreicht. Das auf rissigem, unebenem Boden.“
Ebenfalls aus Oberösterreich kommt der beinamputierte Manfred Gattringer. Er fährt mit einem normalen Fahrrad und will ebenfalls in den vorderen Rängen mitmischen.
Luxus erwartet die Sportler übrigens nur wenig: So wohnen die Österreicher zwar im Hotel Comfort Inn. Das hat aber nur zwei Sterne.
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