KLAGENFURT. Angekündigt war ein spektakulärer Tiefflug eines Airbus über das Veranstaltungsgelände beim Beachvolleyball-Grand-Slam in Klagenfurt. Geworden ist es ein normaler Überflug – und das noch dazu ohne Zuseher. Regen, ein vereinsamter Steg am Wörthersee und ein volles VIP-Zelt bildeten Freitagmittag die Kulisse für Niki Lauda und seine A319. Bis auf ein paar Fotografen tummelte sich niemand im Freien, dafür war es im Zeltinneren umso voller, echte Promis waren allerdings noch wenige dabei.
Die, die da waren, bestaunten vorher und nachher vor allem die Überflieger Sara Montagnolli und Barbara Hansel. Die Staatsmeisterinnen setzten sich zuerst gegen die US-Amerikanerinnen May-Treanor/Branagh mit 2:0 durch. Dann gab es auf dem mit 7000 Zuschauern fast vollen Center-Court im Prestigeduell mit Doris und Stefanie Schwaiger ebenfalls ein 2:0 (21:19, 21:19). Montagnolli/Hansel stehen damit heute zum dritten Mal in ihrer Karriere in der Vorschlussrunde eines World-Tour-Turniers.
Ebenfalls weiter kamen der Steyrer Clemens Doppler und Matthias Mellitzer. Die beiden erreichten durch einen 2:1-Sieg über Skarlund/Spinnangr (Nor) das Achtelfinale. Dort stehen auch Florian Gosch und Alexander Horst nach einem 2:0 über die französischen Brüder Ces.
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