ePaper  | iPad | 
Anmelden
 |  A A A

 
Mittwoch, 8. Februar 2012, 22:25 Uhr Linz  -8°C ·  Wels  -11°C ·  mehr Wetter »
Sport  > Mehr Sport

Beim Neuanfang startet die alte Garde

Noch vor wenigen Monaten hatte Österreichs Tennis-Legende und ehemalige Weltranglisten-Nummer-eins Thomas Muster ein paar Kilo zu viel auf den Rippen. Doch das ist Vergangenheit. Die Gegenwart präsentiert einen Muster, der austrainiert wie in alten Zeiten wirkt. Ein gewichtiges Wörtchen will er wieder mitreden auf der Tennis-Tour, auch wenn so mancher den Schritt aus der Tennis-Pension milde belächelt.

„Ich liebe es einfach, Tennis zu spielen. Es ist die Herausforderung, sich wieder zu messen“, gibt Muster als Grund für den Rücktritt vom Rücktritt an. In Braunschweig beim ersten Match nach seiner Comeback-Ankündigung vor einem Monat war er aber noch keine Herausforderung. Er unterlag in der ersten Runde des Challengers dem Iren Conor Niland 2:6, 1:6. Doch seither sind ein paar Wochen vergangen, laut eigenen Aussagen habe Muster zuletzt drei oder mehr Stunden am Tag auf dem Tennisplatz verbracht und an seiner Form gefeilt. „Ich muss aber auch mehr Zeit als früher für Regeneration aufwenden“, sagt der 42-Jährige.

In Kitzbühel beim Montag startenden Challenger will der ehemalige French-Open-Sieger ab heute seine Sache viel besser machen. Im Vorjahr wurde zum letzten Mal ein ATP-Turnier in Kitzbühel ausgetragen, nach Unstimmigkeiten zwischen Veranstalter Ronnie Leitgeb – dem Ex-Manager Musters – und der Kitzbühler Stadtgemeinde wanderte die Lizenz nach Nizza. Der Tiroler Nobelort wagt nun mit dem Challenger einen Neuanfang, Turnier-Direktor Karl-Uwe Steeb, selbst ehemaliger Spitzenspieler, will „in etwa fünf Jahren“ wieder den Weg von der zweiten Turnierkategorie auf die Top-Ebene wagen.

Für Muster soll es schneller gehen: „Meine Frau hat mir drei Jahre Zeit gegeben, meine spätpubertäre Phase auszuleben und Tennis zu spielen.“ Zum Aufwärmen für das Turnier gibt es für ihn heute eine Exhibition der alten Garde. Beim Länderkampf Österreich gegen Deutschland (ab 15 Uhr) kommt es im Doppel zum Legenden-Duell Musters mit Ex-Konkurrent Boris Becker. Muster spielt mit Alex Antonitsch, Becker mit Steeb. Die Einzel werden für Österreich Stefan Koubek (gegen Nicolas Kiefer) und Markus Hipfl (gegen Steeb) bestreiten.

Am Dienstag wird es für Muster dann im Hauptbewerb von Kitzbühel ernst. Zuletzt schlug der Steirer dort 1998 auf. Damals enttäuschte er und verlor im Achtelfinale gegen den späteren Turniersieger Filip Dewulf. Sollte er es heuer wieder dorthin schaffen, wäre das schon ein Erfolg.

Kommentare
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Artikel 31. Juli 2010 - 00:04 Uhr
Von Dominik Feischl
Bild vergrößern Thomas Muster

Thomas Muster schlägt heute in Kitzbühel auf.  Bild: GEPA

Neuen Kommentar schreiben

Betreff / Kommentartitel
Kommentartext:

Sie dürfen noch Zeichen als Text schreiben

Bitte beachten Sie die Forumsregeln


  Für nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.

Um sich registrieren zu können müssen Sie uns mindestens einen Benutzernamen, ein Passwort und Ihre E-Mail-Adresse mitteilen.
Gewünschter Benutzername

Gewünschtes Passwort

Wiederholung Passwort

E-Mail

OÖNcard


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 43 - 10? : 


Meistgelesene Artikel   mehr »