Die Judo-Bundesliga präsentiert sich am Wochenende zum Saisonauftakt in einem neuen Gesicht. Neun statt bisher sechs Vereine gehen auf die Matte, mit Nationalligist Multikraft Wels kam zu Vize-Meister UJZ Mühlviertel ein neuer oberösterreichischer Beitrag dazu. „Dass nun so viele Vereine oben dabei sind, ist natürlich ein Qualitätsgewinn für die Meisterschaft“, sagt UJZ-Mühlviertel-Obmann Franz Haugeneder, der maßgeblich an der Aufstockung der Liga mitgewirkt hat.
Die Mühlviertler gehen mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch in den ersten Auswärts-Kampf gegen die Galaxy Tigers aus Wien. „Uns liegt noch immer das Meisterschafts-Finale gegen Flachgau im Magen. Dort haben wir nur wegen der Kampfrichter verloren“, sagt Haugeneder. Sein Team will im Grunddurchgang ohne Legionäre auskommen, dafür sollen Top-Talente wie der Gramastettner Driton Shala (besiegte bei der Staatsmeisterschaft zuletzt Andreas Mitterfellner) erste Bundesliga-Einsätze bekommen. „Aber gegen Geheimfavorit Wien sind wir am Samstag nur Außenseiter.“
Eine Heim-Begegnung hat Neuling Wels, der am Samstag (20 Uhr) im neuen Budokan Samurai Wien empfängt. (fei)
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