Der Linz-Marathon machte schon viele Läufer glücklich. Elias Kiptum Maindi etwa. Der Kenianer gewann zweimal in der Landeshauptstadt und konnte sich mit dem erlaufenen Preisgeld in seiner Heimat Kenia ein Haus kaufen. Für heuer ist Maindi nicht im Linzer Laufaufgebot. Dennoch sandte er via Mail den Organisatoren bereits die besten Wünsche für die neunte Auflage am 11. April.
Die gelten vor allem auch dem Großraminger Florian Prüller, der mit dem Kenianer zuletzt intensiv zusammen trainierte. Beim OMV Linz Donau Marathon kommt es über die 42,195 Kilometer zum großen Duell mit dem Sankt Konrader Christian Pflügl. „Dieser Zweikampf ist schön, aber hauptsächlich geht es mir wie Christian darum, das Limit für die Leichtathletik-EM in Barcelona zu laufen.“
Mit Umfängen von 180 bis 200 Kilometern die Woche bereitet sich Prüller auf eine angepeilte Zielzeit von 2:16 Stunden vor. Der Sieg in Linz sollte dennoch wieder zu einer kenianischen Angelegenheit werden.
OK-Chef Ewald Tröbinger verpflichtete mit Jonathan Kiptoo den Sieger des Rom-Marathons 2008 sowie dessen Landsmann Hillary Bett. Dem Duo werden mit Micah Kipyego und Roman Prodius gleich zwei Tempomacher zur Seite gestellt. „Kipyego und Bett können beide den Marathon unter 2:10 Stunden laufen“, sagt Tröbinger.
Pröll will es wissen
Ein interessantes Duell steigt auch auf der Halbmarathon-Distanz. Der Freistädter Martin Pröll sowie der Kärntner Markus Hohenwarter wollen unter 1:04 Stunden ins Ziel kommen. Pröll, seit November des Vorjahres nicht mehr im Heeressportzentrum, legte im Dezember eine Lungenentzündung lahm. Nun sei er aber bereit für große Aufgaben. „Ich will es 2010 noch einmal wissen“, sagt Pröll. Der Linz-Marathon ist eine erste Richtmarke.
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