LINZ. Sportlich hat der HC Linz AG in der Handball-Bundesliga keine Zeit, nach dem Ende des Grunddurchganges durchzuatmen. Schon am Samstag empfangen die Linzer Margareten in der SHS Kleinmünchen. Zumindest einmal soll in der Meisterrunde auch in der Tips-Arena auf der Linzer Gugl gespielt werden. Das lässt sich aber nicht so leicht umsetzen.
Trainer Nermin Adzamija hat bis morgen Zeit, die Aufstellung gegen die Wiener zu finden. Mit Max Hermann, Stefan Lehner, Manuel Papsch und Armin Rath sind alle Linkshänder in der Mannschaft angeschlagen. „Nur Max Hermann muss die Zähne zusammenbeißen“, sagte Adzamija. Der Rückraumspieler wird trotz einer Knöchelblessur einlaufen.
Am 20. März steht das Heimspiel gegen Krems auf dem Programm. Gegen die Niederösterreicher wollen die Linzer erstmals in der Tips-Arena ein Meisterschaftsspiel absolvieren. „Die Kosten dafür betragen zwischen 9000 und 11.000 Euro. Von der Stadt bekommen wir keine Subvention“, sagt Präsident Alfred Kropf, der nach einer alternativen Finanzierung sucht. Sportstadt-rätin Christiana Dolezal: „Es ist nicht mein Geld, ich verwalte nur Steuergeld. Manchmal muss man Nein sagen, auch wenn es auf Unverständnis stößt.“ (mad)
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