ROHRBACH. Zum ersten Mal stemmten die Faustballerinnen der Union Arnreit den Europapokal in die Höhe: nach einem klaren 3:0-Final-Triumph über die deutschen Gegnerinnen aus Schneverdingen. Den Jubel trübte eine Schocknachricht zuvor: Einer ihrer Gegner, der deutsche Titelverteidiger Ahlhorn, traf zum Schlager in Rohrbach gar nicht ein. Auf der 800 Kilometer langen Anreise prallte der Kleinbus auf Schneefahrbahn gegen einen Lkw und in die Leitplanken. „Es ging noch glimpflich aus“, entwarnte Arnreits Sektionsleiter Manfred Gahleitner. Dennoch hieß es für Ahlhorn Spital statt Europapokal. Die Trainerin erlitt einen Nasenbeinbruch, eine Spielerin hat sich die Zähne ausgeschlagen.
Ein schwarzes Europacup-Wochenende erlebten auch die Faustballer des FBC Urfahr in der Schweiz. Sie verloren alle Spiele – und Hauptangreifer Christian Koller: Im Halbfinale spürte er beim Blocken plötzlich einen Schmerz in der Hand, spielte noch zu Ende. Diagnose im Krankenhaus: Mittelhandknochenbruch.
Kein Schaffner in Sicht