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Rogan schwimmt wieder oben auf

WIEN. Schwimm-Star Markus Rogan ist auf einem guten Weg zur Image-Korrektur - aus sportlicher Sicht. Exakt 100 Tage vor der Verbesserung des Europarekordes über 200 m Rücken war er nach der „Prügel-Affäre“ in einer Diskothek in Ostia in einem Römer Krankenhaus gelegen. Nun will er sich den Weltrekord zurückholen.

Rogan bewies im Finale des Weltcup-Events im Eriksdalsbadet wie schon im Vorlauf besonders im Finish Stärke. Nach 50 m Vierter sowie zur Hälfte der Renndistanz Dritter, nahm der 27-Jährige auf dem dritten 50er der Konkurrenz fast eine Sekunde und mehr ab. Damit schob er sich am südafrikanischen Weltrekordler George du Rand vorbei und an Arkadij Wjatschanin heran. Im Finish verteidigte er gegenüber dem Russen seinen Europarekord um 2/100.

Freilich dürfte der SVS-Schwechat-Athlet noch nicht alle seine Möglichkeiten ausgereizt haben. Unmittelbar vor dem in der vergangenen Woche abgehaltenen Moskau-Weltcup war der Wiener mit seiner Los-Angeles-Trainingsgruppe von einem Vorbereitungscamp gekommen, trat in der russischen Hauptstadt dementsprechend müde an. Daher und auch wegen des Jetlags waren seine Zeiten dort eher bescheiden. Die Steigerung in Stockholm war nach nur vier Tagen Erholung dafür äußerst bemerkenswert.

In Istanbul Weltrekord schwimmen

„Und die Erholung geht noch weiter“, kündigte Rogans WM-Trainer Paul Eder an. Der Wiener wird Österreichs „Sportler des Jahres“ 2004 in zwei Wochen beim Wiener Ströck-Qualifying sowie auch vom 10. bis 13. Dezember bei der Istanbul-EM betreuen. „Das Ziel ist ganz klar, sich den Weltrekord zurückzuholen“, erklärte der Coach. Sollte dieser Coup über 200 m Rücken einmal gelungen sein, könnte es durchaus einen EM-Verzicht Rogans über diese Strecke geben.

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Artikel 12. November 2009 - 15:10 Uhr
apa/nachrichten.at
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Bild: gepa

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