
In der neuen ORF-Serie „Das Rennen“ ist Andreas Goldberger flott auf Skiern unterwegs. Bei der Autofahrt von Mondsee zur OÖN-Sportlerwahl am Montag musste sich der ehemalige Weltklasse-Skispringer aber einbremsen. Trotz Staus im Bindermichl-Tunnel schafften es er und seine Freundin Astrid aber rechtzeitig ins Palais Kaufmännischer Verein. Gleiches galt für Ex-Abfahrts-Ass Hannes Trinkl, der mit Wahl-Sieger Raimund Baumschlager eine Fahrgemeinschaft bildete. Mit Baumschlager freute sich auch Hans Pum. Der ÖSV-Alpin-Direktor ist dem Motorsport eng verbunden. So fuhr er in den 80er Jahren bei der Akropolis-Rallye mit.
*
Gewinner der 35. Sportlerwahl waren auch die Schwimmer, die seit Jahren auf einer Erfolgswelle unterwegs sind. Der Perger David Brandl durfte seinen dritten Platz aber nicht auskosten, der Grundwehrdiener musste in der Früh wieder seinen Dienst in der Kaserne in Graz antreten. Extra aus Graz angereist waren Ernestine und Josef Steinegger. Sie vertraten ihre Tochter Jördis (ASV Linz), die beim Trainingslager in der Sierra Nevada die Kacheln im Becken zählen muss. Per SMS informierten die beiden die WM-Elfte über den zweiten Rang bei der Sportlerwahl. Am nächsten Tag meldete sich Jördis bei den OÖN: „Der zweite Platz ist super. Und meinen Eltern hat die Ehrung großartig gefallen. Danke.“
*
Viel Freude hatte auch Kerstin Mayrhofer mit ihrem dritten Rang. Der Papa ihrer zwei Kinder (2 und 9 Jahre), Harald, konnte bei der Ehrung nicht dabei sein. „Er macht zu Hause den Babysitter“, sagte die Skibob-Weltmeisterin im Super-G. Zum Daumendrücken war aber Kerstins Vater Karl mitgekommen. Er zieht als Obmann die Fäden beim Skibob-Club Askö Steyr. Nicht den Sprung auf das Podest schaffte es bei den Herren Marco Mayr. Sein erster Platz nach der Publikumswahl war aber aufsehenerregend: „Sogar der Pfarrer hat uns gratuliert.“
Pfarrer Rubatscher: „Man muss wart’n können und Schutzengel hab’n“
Scherer: „Gott sei Dank gibt es noch enorm viele Probleme“
Jukic verpasste Bronze hauchdünn, aber der Weg Richtung London stimmt
Ehezwist um Eurobonds: Worum es zwischen Kanzler und Vizekanzler geht