Österreichs Schwimm-Team hebt morgen Früh in Wien zur am Sonntag in Rom beginnenden Weltmeisterschaft ab. Einzig die medaillenverdächtigen Geschwister Mirna und Dinko Jukic kommen erst am Nachmittag in der italienischen Hauptstadt an. Die Bronzemedaillen-Gewinnerin von Peking und ihr jüngerer Bruder trainierten bis zuletzt in Kroatien, und zwar in aller Abgeschiedenheit.
Laut wurde es dagegen wieder einmal um Markus Rogan, dessen Karriereende und Abgang nach New York im Raum steht. Gestern sagte der Wiener: „Es bleibt dabei: Erst nach der WM werde ich mich entscheiden, ob ich noch bis zu den Olympischen Spielen in London weitermache oder nicht. Ich möchte mich jetzt erst einmal voll auf dieses Großereignis konzentrieren. Mein Ziel bleibt eine Medaille.“ Rogan wird in Rom über 50, 100 und 200 Meter Rücken antreten.
Neues gibt es auch vom starken oberösterreichischen Team von Landestrainer Helge Gödecke. So darf sich Jördis Steinegger über ein neues Auto (gesponsert vom Welser Unternehmen Felbermayr) freuen. Nina Dittrich dagegen wird die Landeshauptstadt verlassen und nach Wien zurückkehren. Der sportliche Erfolg ist zwar da, nicht aber der schulische, auch wenn sie im BORG für Leistungssport in Linz in die Maturaklasse aufstieg. Für ihre Eltern (Kurt startete 1980 bei Olympia, Ulrika war WM-Teilnehmerin) hat die Schule trotzdem Vorrang: Nina muss nach Wien. Die 18-Jährige schwimmt aber weiter nach dem Programm von Helge Gödecke, und sie bleibt auch dem ASV Linz als Sportlerin erhalten.