
Von Barbara Rohrhofer
Karrieresprung und Marathon – Neo-OMV-Generaldirektor Gerhard Roiss hat alles geschafft und erschien am Sonntag kurz nach Mittag sehr entspannt und gelassen, in Jeans und Pulli, im VIP-Zelt am Hauptplatz. Trotz Zerrung war er Staffel gelaufen, gemeinsam mit dem sehbeeinträchtigten Franz Engleder, den er schon im Vorjahr auf der letzten Etappe ins Ziel gelotst hatte.
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Zum Familienfest wurde das zehnjährige Marathonjubiläum für die Familie von Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger. Seine Ehefrau Gerti und er liefen den Halbmarathon, die beiden Töchter Stefanie und Theresa packten die 10-Kilometer-Distanz. Gasselsberger selbst lief seine persönliche Bestzeit (1:34:23) – und das nach einer verletzungsbedingten Pause von einem halben Jahr.
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In den vergangenen Monaten viel trainiert hat Oberösterreichs Ärztekammerpräsident Peter Niedermoser. „Ich bin pro Woche 40 bis 50 Kilometer gelaufen.“ In Linz hat er sich für den Viertelmarathon entschieden, dafür soll’s in Wien der ganze werden. „Mit meiner Zeit von unter 51 Minuten bin ich zufrieden“, sagte Niedermoser. Was er in der Zeit nach dem Marathon mit so viel Freizeit anfangen werde, weiß er schon: „Da mach ich mir keine Sorgen. Es ist ja Spitalsreform...“
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Vom Wetter und von der Stimmung völlig begeistert war „Sportbürgermeisterin“ Christiana Dolezal. „Alles lief heute wie bestellt – das Wetter, die Rekorde, die Stimmung aller Teilnehmer“, sagte sie und genoss die sportliche Kulisse. „Wenn ich das sehe, denke ich mir jedes Jahr wieder, aber nächstes Jahr lauf ich mit. Obwohl ich sportlich bin, ist das Laufen so gar nicht mein Sport.“
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Auch ein „Leider-nicht-Marathon“-Läufer war gestern Andreas Hunger, Geschäftsführer für Gastronomie bei der Brau Union. „Ich lauf gern, aber es ist sich alles nicht ausgegangen“, sagt er. „Zu viel Arbeit!“ Immerhin schaffte er 13.000 Halbe Bier für die Läufer heran. 2012 will es eventuell auch Silvia Reiter, Einkaufsleiterin von Spar Oberösterreich, mit dem Marathon versuchen. Heuer war sie für die Kraftnahrung der Sportler verantwortlich, sprich für 12.000 Bananen.
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„Marathon-Läufer sind angenehme Gäste. Sie wollen kein Remmidemmi, nur ein frühes Frühstück mit vielen gesunden Lebensmitteln“, sagten die beiden Arcotel-Manager Fritz Nagl und Rinaldo Bortoli, die schon seit einem Jahrzehnt die Spitzenläufer beherbergen.
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