Fünf Mal stand die erfolgreiche Steyrer Skibob-Athletin Kerstin Zoister in ihrer Karriere bereits auf dem Stockerl bei einer Weltmeisterschaft. Am Wochenende möchte sie bei der WM im tschechischen Destne erneut eine Medaille mit nach Hause nehmen. Vor drei Jahren holte sie in ihrer Lieblingsdisziplin, dem Super-G, den Weltmeistertitel. In ihrer mittlerweile 20 Jahre andauernden Nationalteam-Ära bestreitet sie ihre zwölfte Weltmeisterschaft.
Auch in der heurigen Saison lief es für die zweifache Mutter bestens. Vier Landes- und drei Staatsmeistertitel brachte Zoister bereits ins Ziel. Am Freitag fährt sie mit ihrem Vater Karl Mayrhofer, dem 32-fachen Senioren-Weltmeister, als ihrem speziellen Betreuer zuversichtlich nach Destne. „Leider wird dort kein Super-G gefahren“, bedauert die stämmige Abfahrerin. Der Super-G ist für 10. März auf dem Hochficht geplant. Super-G werden wegen der Fahrzeit von mehr als einer Minute immer seltener.
Chancen im Riesentorlauf
Doch auch im Riesentorlauf rechnet sich Zoister, die in Lenzing zu Hause ist, gute Chancen für die Weltmeisterschaft aus. Am Wochenende überholte sie in dieser Disziplin die Austria-Cup-Siegerin. Im Slalom fuhr Zoister zum Vize-Staatsmeistertitel. Österreichs WM-Nationalteam-Aufgebot ist mit einem Dutzend Athleten vertreten. Mit dabei ist unter anderem auch Markus Moser, der in Tschechien seinen bereits 38. Weltmeistertitel holen möchte.
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