Für die Mannschaft des SV Gaflenz wird es das Spiel des Lebens, auch Hauptsponsor Raimund Harreither wird an der Outlinie stehen. Samstag, 18. September, wird laut Auslosung um 16 Uhr das ÖFB-Cupspiel gegen Wacker Innsbruck angepfiffen.
Zuvor wird auf dem Fußballplatz eifrig an Zusatztribünen gezimmert, wahrscheinlich auch an einem Fansektor für den Anhang der Tiroler. Im Internet haben sich 500 Schlachtenbummler höflich angekündigt, manche Einträge sind weniger nett: „Kniet nieder ihr Bauern – Innsbruck kommt!“ Polizeikräfte werden auf den Tribünen die Sicherheit gewährleisten.
Der Sektionschef des SV Gaflenz, Markus Kellnreiter, tut alles für ein Fußballfest und hofft auf den Wettergott: „Von den Chancen wäre es natürlich ein Weltwunder, wenn wir weiterkommen“. Weil man im Leben und schon gar nicht im Fußball niemals nie sagen darf, lebt aber die Hoffnung auf ein Mirakel am Rasen: „Wenn es bei einem Cupspiel lange 0:0 steht, dann kann immer etwas zugunsten des Außenseiters geschehen“.
Tatsächlich stellt man sich auf eine Hundertschaft von Tiroler Fans ein. „Wir schreiben auch alle Fan-Clubs von Wacker in Nieder- und Oberösterreich an“, zeigt sich Kellnreiter als perfekter Gastgeber. Dass der Fußballplatz der Landgemeinde tauglich für ein Großereignis ist, hat der Verein schon bei einem freundschaftlichen Gastspiel der Wiener Austria bewiesen. Ein Bewerbspiel nun gegen die Herren vom Tivoli krönt die Vereinschronik des Klubs aus Oberösterreich, der in der Landesliga des Nachbarbundeslandes spielt: „Die zweite Runde im ÖFB-Cup ist unser bisher größter Erfolg“. (ak, feh)
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