Verantwortlich dafür waren einige „Umsteiger“, wie Luftgewehrschützin Regina Time aus Attnang-Puchheim. Sie musste sich mit der Armbrust jedoch erst einmal anfreunden: „Jetzt weiß ich, warum das vor allem ein Männersport ist“, sagte sie nach dem 30-Meter-Bewerb, den sie auf Platz vier beendete. Warum das so ist, erklärt der dreifache Medaillengewinner Wolfgang Krumphuber aus Steinerkirchen: „Die Armbrust ist viel schwerer als ein Luftgewehr. Dennoch muss man feiner schießen.“
Über 30 Meter gewann der Schützenverein Perg mit WM-Starter Andreas Mühlehner (kniend, 287) und Thomas Wakolbinger (stehend, 281) zwei von drei Titeln. In der Kombination hatte Rudolf Kreidl (Gosau, 559) die Nase vorn. Im Zehn-Meter-Bewerb gewann Harald Scheirich (Steinerkirchen, 576) mit einem Ring Vorsprung auf den Perger Richard Wollhofen (575). Bronze ging an Martin Spindlberger (SV Perg, 571).
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