Während in diesem Zeitraum der Verbraucherpreis-Index um 24,5 Prozent stieg, gingen die städtischen Förderungen um nur 22,6 Prozent nach oben, sagt VP-Gemeinderat Peter Sonnberger: „Für die Vereine wird es immer schwieriger, ihre Budgets auszugleichen.“ Die VP fürchtet gar, dass etliche Vereine an den Rand der Existenz gedrängt werden – zumal die Stadt angesichts der angespannten Budgetlage sparen muss.
60 Vereine gaben seit 200 auf
Gerade private Vereine seien bedroht, so die VP: Während die Zahl der Dachverbandsvereine (Union, Askö, Asvö) in Linz seit dem Jahr 2000 von 203 auf 215 stieg, gaben 60 Sportvereine ohne Dachverband auf. Auch SK-Admira-Obmann Heinz Nagl plagen Sorgen: „Die Aufgaben werden immer mehr, allein die Erhaltung der Anlagen kostet viel Geld.“ Die Subventionen würden ein Sechstel des Budgets abdecken, der Rest müsse durch Mitgliedsbeiträge und Werbung hereingebracht werden: „Aber die Suche nach Sponsoren wird schwieriger.“
Der Verein betreut 300 Aktive, davon 250 Kinder und Jugendliche. Allein die Trainer kosten 25.000 Euro. Es sei klar, dass die öffentliche Hand nicht alles bezahlen könne, sagt Nagl: „Aber wir würden uns einen gerechteren Verteilungsschlüssel wünschen.“
Diesen gebe es bereits, sagt Vizebürgermeisterin Dolezal: „Die Höhe der Subventionen hängt von Faktoren wie Nachwuchsarbeit, Anteil der Leistungssportler oder der Höhe des Mitgliedsbeitrages ab.“ Eine Anhebung der Förderungen nach dem Verbraucherpreis-Index sei unüblich: „Es gibt ja kein Recht auf eine Subvention.“ 2009 sei der Zuschuss für die Betriebskosten um zwölf Prozent angehoben worden, die Sportförderung sei zwischen 1998 und 2008 von 3,4 auf 5,1 Millionen Euro gestiegen. Dolezal vermutet hinter dem Vorstoß der VP ein Ablenkungsmanöver: „Das Land gefährdet Bauprojekte der Vereine, weil erst ab 2013 wieder Baumittel für Linzer Sportprojekte zugesagt werden.“
ein Musiktheater, Ars Electronica, Lentos usw. fuer die Top 1000 statt ein halbwegs modernes Stadion in Linz oder die OÖ Sportvereine speziell die Jugend zu foerdern!
Ein Fortschritt wenn die dahinsiechende Eisenbahnbrücke saniert werden würde, aber dazu ist auch kein Geld da.
solange brauchen diese auch keine Förderungen aus öffentlichen Mittlen ......
Frau steckte eine Stunde mit Fuß in Zehn-Zentimeter-Spalt fest
Oberösterreich: Spitzenreiter mit kleinen Schwächen
Real vor Barca umsatzstärkster Club Europas
Große Absperrungen während des Burschenbundballs