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LASK muss nach Auftaktpleite gegen Austria Reaktion zeigen

LINZ. Der LASK muss nach einem mehr als missglückten Auftakt in die neue Fußball-Saison eine Reaktion zeigen. Vor heimischer Kulisse empfangen die Athletiker eine Woche nach der herben 0:5-Abfuhr in Wiener Neustadt am Sonntag (16.00 Uhr/live Sky, ORF1) Titelmitfavorit Austria.

Die Violetten aus Wien gehen mit dem Selbstvertrauen eines glücklichen Europacup-Aufstiegs in die Partie und könnten ihre saisonübergreifende Siegesserie auf acht Spiele ausdehnen.

"Wir waren sauschlecht"

"Wir waren nicht schlecht, wir waren sauschlecht. Die Kurve zu kratzen ist das Gebot der Stunde", ließ Helmut Kraft keine Zweifel daran, welche Einstellung er von seiner Mannschaft erwartet. Gegen den Vizemeister gelte es, "die katastrophale Leistung vergessen zu lassen". Wie der LASK-Trainer dies anstellen will, ließ er aber offen. Denn auch wenn die Oberösterreicher der Austria in diesem Jahr zwei von nur drei Niederlagen in nationalen Bewerben zufügten, seien die Violetten keinesfalls ein Wunschgegner.

Mit 1:0-Siegen im Wiener Horr-Stadion sowie im Cup-Achtelfinale auf der Gugl überraschten die Linzer die Austria heuer zweimal eiskalt. "Trotzdem liegt uns die Austria nicht, es ist nicht einfach, diese Spieler zu kontrollieren", meinte Kraft. Mit Pablo Chinchilla-Vega und Leonhard Kaufmann muss der Tiroler zwei nach Ausschlüssen gegen Wr. Neustadt gesperrte Spieler vorgeben, auch Routinier Alexander Zickler fällt aufgrund eines Leistenbruchs weiter aus. In die Start-Elf rücken werden deshalb die im Sommer verpflichteten Ulrich Winkler und Robert Schellander.

Englische Wochen für die Austria

Für die Austria warten dank internationaler Aufgaben englische Wochen. Bereits am Donnerstag geht es in der Europa-League-Qualifikation gegen Ruch Chorzow. Von der Auftaktklatsche der Linzer blenden lassen werden sich die Favoritner laut Karl Daxbacher aber nicht. "Wir rechnen damit, dass sich der LASK anders präsentiert. Bei einer so hohen Niederlage schwört man sich oft neu ein, bei ihnen wird das nicht anders sein", meinte der Austria-Trainer, der ergänzte: "In Wr. Neustadt war es ein kurioses Spiel, das wird es nicht so schnell geben." Kurios war jedoch auch das 5:4 der Austria in Linz vor fast exakt einem Jahr.

Personelle Probleme plagen die Wiener in der Offensive. Neben Roland Linz steht mit Marko Stankovic nur ein voll fitter Stürmer zur Verfügung. Der zuletzt aufgebotene Tomas Jun hat noch Trainingsrückstand, Schumacher klagte nach dem Spiel gegen Siroki Brijeg erneut über Probleme im Knöchel. Mit Andreas Tiffner ist ein weiterer Offensivspieler bei der U19-EM in Frankreich engagiert.

"Wir haben kleine personelle Probleme, aber die wichtigen Spieler sind da. Die Frage wird nur sein, wie wir nach der Belastung regenerieren", meinte Daxbacher. Eine Überlegung ist daher, den im Europacup ohnehin gesperrten Julian Baumgartlinger von Beginn an zu bringen. Aufgrund der seit 500 Liga-Minuten nicht bezwungenen, eingespielten Abwehr dürfte Ex-LASK-Kapitän Georg Margreitter erneut nur auf der Bank Platz nehmen.

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reaktion wird zuwenig sein · von oneo (6083) · 23.07.2010 18:11 Uhr

agieren wäre besser. es wird wohl beim vorsatz bleiben, weil: 1. die abwehr durch die sperren noch löchriger wird und 2. die stürmer in 1 woche nicht wunder vollbringen können. tip: 0:3

(0)
Artikel 23. Juli 2010 - 14:54 Uhr
nachrichten.at (cs)
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Geburtstagsschlager: LASK unterliegt Schalke

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