Silvije Cavlina zitterte. Aber nicht, weil es sein erstes Spiel nach sechsmonatiger Pause gewesen war. Oder weil die Austria großen Druck entwickelt hatte. „Mir war kalt“, sagte der LASK-Torhüter nach dem 1:0-Sieg bei Austria Wien trocken.
Dabei waren die Voraussetzungen für das erste „Zu-null“ des LASK seit vier Monaten gegen Salzburg wegen des Schneetreibens gar nicht torhüterfreundlich gewesen. „Du kannst keinen Ball festhalten, weil er so rutschig wird. Und gesehen hab ich auch schlecht.“
Auch beim bis Samstag letzten Zu-null-Sieg gegen Kapfenberg vor fünf Monaten (4:0) war Cavlina im Tor gestanden. Kurz danach fiel Cavlina mit einem Adduktorenabriss aus und wurde in der Winterpause sogar aussortiert.
Der Sieg war für den 32-jährigen Kroaten eine Genugtuung. Wie sonst nur bei Eishockeymatches üblich, klatschten die LASK-Kollegen nach dem Schlusspfiff mit ihrem Torhüter ab und gratulierten. Er gab das Lob zurück: „Das war ein großer Kampf“ – den der LASK für sich entschied.
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