
Elf Spiele ohne Sieg, Trainer Matthias Hamann eine Woche vor dem Start durch Helmut Kraft ersetzt, die Sperren von Thomas Prager und Christian Mayrleb, der leere Fansektor wegen des Protests gegen Präsident Peter Michael Reichel – all das ließ der LASK gegen Rapid hinter sich.
„Das war ein perfekter Start“, sagte Doppeltorschütze Jürgen Panis. „Wir haben Rapid kalt erwischt.“ Neuzugang Mark Prettenthaler ergänzte: „Besser kann es nicht laufen. Mit dem neuen Trainer ist Ruhe eingekehrt, jetzt haben wir noch einen Schritt gemacht, dass noch mehr Ruhe einkehrt. Die Mannschaft ist tiptop.“
Vor allem die Defensive. Endlich mussten die LASK-Fans nicht bei jeder Standardsituation ein Gegentor befürchten. Kraft: „Es ist optimal gelaufen. Nach den ersten Toren war das Selbstvertrauen da, dass auch Rapid geschlagen werden kann. Der Sieg war verdient.“ Der Trainer versprach: „Die Mannschaft wird weiter Gas geben.“ So will er die Fans begeistern und gewinnen.
Entwarnung bei Aufhauser
„Der Präsident hat alles richtig gemacht“, sagte Rapid-Trainer Peter Pacult nach der Niederlage süffisant lächelnd. Neuzugang Rene Aufhauser konnte sich nach dem Schock auch über den Sieg freuen. In der Pause war er auf dem Weg ins Krankenhaus – der Rücken spielte nicht mehr mit. Mit einer Blockade der Lendenwirbel kam er glimpflich davon. Die Auswechslung von Markus Weissenberger eine halbe Stunde nach seinem Comeback zur Pause war eine Vorsichtsmaßnahme. Kraft: „Er hat im Oberschenkel Verkrampfungen gespürt.“
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