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Sport

Ried mit 6:1-Sieg, BW Linz in der Krise

Ried mit 6:1-Sieg, BW Linz in der Krise

Die Rieder jubeln über einen deutlichen Sieg über den FC Liefering. Bild: GEPA

RIED. Mit einem 6:1(3:0)-Sieg revanchierte sich Fußball-Bundesligist SV Gunatmatic Ried gestern in der Ersten Fußball-Liga für die 0:4-Niederlage im Hinspiel gegen den FC Liefering. Den Sprung an die Tabellenspitze verpassten die Innviertler noch, weil Wiener Neustadt in Hartberg 1:0 gewann.

Normalerweise dauert ein Spiel ja 90 Minuten. In Ried war es gestern nach 70 Sekunden entschieden. Als Lieferings Igor nach Foul an Chabbi mit Rot vom Platz musste, war das Match gelaufen. Die Attacke war zwar außerhalb des Strafraums, die Berührung nur ganz leicht gewesen. Doch das war egal. Ebenso, dass Wießmeier den fälligen Elfmeter vergab (3.). Mit einem Mann weniger über 90 Minuten ist in dieser Liga jede Mannschaft gegen Ried chancenlos.

Die Tore waren nur eine Frage der Zeit – und sie fielen rasch. Zu groß war der Klassenunterschied von der ersten Minute an.

Nach acht Minuten traf Durmus von der Strafraumgrenze ins linke Eck – 1:0. In der 20. Minute drückte Chabbi einen Kerhe-Querpass über die Linie. Und mit Chabbis 3:0 (34.) war klar, dass sich Ried für das Debakel aus dem Hinspiel mit einem echten Kantersieg eindrucksvoll rehabilitieren würde.

Die Lieferinger, am Dienstag noch in der Europa-Youth-League in Bordeaux (1:0) im Einsatz, hatten neben dem längst an Altach abgegebenen Honsak mit Mwepu, Meisl, Daka und Mensah noch vier Schlüsselspieler aus dem ersten Duell vorgegeben. Die Mannschaft von gestern war deshalb nicht wirklich mit jener aus dem Hinspiel im August vergleichbar.

Debüt für Hingsamer

Aber auch bei den Innviertlern sah man ein neues Gesicht, das zuvor noch (fast) keiner gekannt hatte. U18-Spieler Severin Hingsamer aus der Rieder Akademie nahm den Platz des gesperrten Peter Harding in der Innenverteidigung ein. Hingsamer hatte einen ruhigen Abend. Denn das Match spielte sich auch nach der Pause nur in Lieferings Hälfte ab. Rieds 6:1-Sieg, den Chabbi mit seinem vierten Tor (92.) fixierte, war auch in dieser Höhe verdient.

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Artikel Harald Bartl 30. September 2017 - 00:04 Uhr
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