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Vor dem Derby könnte der Kontrast nicht größer sein

Seifedin Chabbi (Mitte) und seine Rieder Kollegen feierten einen Kantersieg. Bild: GEPA

Vor dem Derby könnte der Kontrast nicht größer sein

RIED/LINZ. Ried mit imposanter Siegesserie, Blau-Weiß im Tief

02. Oktober 2017 - 00:04 Uhr

Hätte nicht der ehemalige Ried-Stürmer Hamdi Salihi Wiener Neustadt zum 1:0-Sieg in Hartberg geschossen, würde Titelfavorit SV Guntamatic Ried bereits an der Spitze der Ersten Fußball-Liga stehen. Der jüngste 6:1-Triumph der "Wikinger" über Liefering war ein echtes Statement und der Gute-Laune-Garant für die Länderspielpause. Am Freitag, dem 13. 10. (18.30 Uhr), geht es für die Innviertler weiter – und zwar als Favorit im Derby gegen den FC Blau-Weiß, der nach der 0:2-Heimpleite gegen Kapfenberg schwer angeschlagen ist. "Eine Katastrophe. Was wir derzeit aufführen, ist amateurhaft", schimpfte David Wimleitner, der Sportchef der Linzer.

Noch genießt Trainer Günther Gorenzel die Rückendeckung des Vereins, aber die Abwärtsspirale ist unverkennbar. Von den jüngsten sechs Pflichtspielen (inklusive Cup) haben die auf Rang neun abgestürzten Blau-Weißen kein einziges gewonnen. Klar, dass sich da sehr viel Frust breit macht: "Hinten sind wir nicht stabil. Wenn du in der Kiste bist, kassierst du solche Schweinstore", ärgerte sich Lukas Gabriel. Nachsatz: "Es liegt nur an uns Spielern, der Trainer macht eine super Arbeit und stellt uns jede Woche top ein."

Bescheidener Torjäger

Das Kontrastprogramm zu Blau-Weiß liefert Ried. Nach Abstieg und Stotterstart in die neue Saison kommt das Team von Lassaad Chabbi in Fahrt – allen voran Sohn Seifedin, der mit vier Toren gegen Liefering mit zehn Treffern die Führung in der Schützenliste übernommen hat. "Ich wurde geholt, um Tore zu schießen, das ist meine Aufgabe. Meinen Kollegen gehören mindestens 50 Prozent der Tore, da sind überragende Pässe dabei", übt sich Seifedin in Bescheidenheit.

Die Rieder sind auf dem besten Weg zurück in die Bundesliga. Seit dem 1:2 in Kapfenberg am 8. September haben sie trotz Verletzungssorgen alles gewonnen und nicht mit Treffern gegeizt. 3:0 in Wiener Neustadt, 3:1 gegen Austria Lustenau, 4:1 in Floridsdorf und eben am Freitag 6:1 gegen Liefering – das Werk’l läuft.

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