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Der Streit zwischen FC Blau-Weiß Linz und SV Ried geht in die nächste Runde

Der Schlusspfiff des OÖ-Derbys zwischen FC Blau-Weiß Linz und SV Ried war der Anpfiff für die Ausschreitungen. (gepa) Bild: GEPA pictures

Der Streit zwischen FC Blau-Weiß Linz und SV Ried geht in die nächste Runde

RIED. Vor den heutigen Heimspielen der SV Guntamatic Ried (gegen Wattens) und FC Blau-Weiß Linz (gegen den FAC, beide 18.30 Uhr) geht das Derby der beiden OÖ-Klubs nach den Fanausschreitungen in die nächste Runde.

Von Harald Bartl und Raphael Watzinger, 25. August 2017 - 00:04 Uhr

Die SV Ried ließ bereits am Mittwoch wissen: "Aufgrund der derzeit vorliegenden Informationen geht die SV Guntamatic Ried davon aus, dass die Aggressionen beim damaligen Spiel im Linzer Stadion nicht von den Rieder Fans ausgegangen sind."

Gestern kam, wie erwartet, die Antwort von Blau-Weiß Linz. "Es waren Ried-Fans, die ein beleidigendes Spruchband gegenüber Blau-Weiß ausgerollt haben. Aus dem Gästesektor wurden zudem Leuchtraketen in Richtung Heimsektor abgefeuert. Der Ried-Anhang kletterte auf die Zäune im Gästesektor und durchschnitt das Sicherheitsnetz. Jeder soll sich bei der Schuldfrage seine eigene Meinung bilden."

Bestätigt wurde von blau-weißer Seite, dass man beim Spiel sicherheitstechnische Fehler begangen habe. So wurde seitens der Polizei im OÖN-Gespräch kritisiert, dass man keinen Zugang zur Pufferzone zwischen Blau-Weiß- und Ried-Sektor hatte, nachdem kein Ordner anwesend war, der die Tür hätte öffnen können. Dafür übernimmt man bei Blau-Weiß auch die Verantwortung.

Allerdings nicht, ohne eine weitere Kritik in Richtung Ried anzubringen. "Dass sich Ried ausgehend von einem Vorstandsmitglied, welches sich bei diesem Spiel auf Urlaub befand und gar nicht anwesend war, in die Opferrolle begibt, ist für Blau-Weiß nicht nachvollziehbar." Die Linzer spielen dabei auf Rieds Organisationsvorstand Karl Wagner an, dem von Geschäftsführer Roland Daxl die Verantwortung in dieser heiklen Causa übertragen wurde, obwohl er während des Derbys in Irland golfen war.

Aus sechs Monaten werden drei

Drei Monate nach den Ausschreitungen im Spiel gegen Mattersburg im Mai hat die SV Ried jetzt mit sechs Hausverboten reagiert. Voll durchgegriffen hat man nicht. Der Ausdruck "halbe Sache" passt besser. Das trifft vor allem auf die Dauer der Strafen zu. Offiziell sind es zwar jeweils sechs Monate Stadionverbot pro Übeltäter. Die Hälfte davon fällt freilich in die dreimonatige Heimspiel-Winterpause. Für die Verantwortlichen der Derby-Ausschreitungen vor zwei Wochen haben beide Klubs noch keine Strafen ausgesprochen.

Neuzugang ante portas

Mit einem Sieg heute (18.30 Uhr, Stadion der Stadt Linz) gegen Schlusslicht FAC Wien will Erste-Liga-Klub Blau-Weiß Linz in die zweiwöchige Länderspielpause starten. "Aber wir müssen Geduld haben", warnt Blau-Weiß-Coach Günther Gorenzel vor dem angeschlagenen Gegner aus der Bundeshauptstadt.

Die Länderspielpause wird der Stahlstadtklub auch dafür nutzen, um noch einmal am Transfermarkt zuzuschlagen. Während die Testspieler Marko Carvalho Freitas und Danijel Klaric schon wieder heimgeschickt wurden, ist ein Trio noch im Rennen: Die Entscheidung wird zwischen Vasko Kalezic, Emir Halilovic und Felipe Dorta fallen.

Bei der SV Guntamatic Ried geht es heute darum, die Nerven besser zu bewahren. Aus den vergangenen vier Spielen gelang nur ein einziger Sieg. Gegen Hartberg (2:2) und Blau-Weiß Linz (1:1) ließ man sich den Sieg im Finish noch wegnehmen. Das soll heute gegen Wattens nicht passieren. Der Tabellenvorletzte darf kein Stolperstein sein.

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