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2:2 – Ried schenkte wieder zwei Mal Führung her

Thomas Reifeltshammer (re.) traf für Ried, Gabriel Lüchinger (li.) schoss Blau-Weiß Linz zum 2:2-Unentschieden. Bild: GEPA

2:2 – Ried schenkte wieder zwei Mal Führung her

LINZ. Erste Fußball-Liga: Rieder Leihgabe Gabriel Lüchinger schoss Linzer Ausgleich.

Von Raphael Watzinger, 10. März 2018 - 00:04 Uhr

Ungemütliche Zeiten stehen an. Bei der SV Guntamatic Ried steigt nach dem gestrigen 2:2 (1:1)im OÖ-Derby gegen Blau-Weiß Linz der Druck jetzt wirklich. Auch im dritten Frühjahrsspiel in der Ersten Fußball-Liga gelang dem Team von Trainer Lassaad Chabbi nur ein Unentschieden. Innsbruck (2:1 in letzter Minute in Wattens) liegt bereits vier Punkte voran. Auch Wiener Neustadt (3:0 über FAC) ist in Form.

Die Rieder verteilten wieder Geschenke. Nur drei Minuten nach dem 1:0 kassierte man das 1:1 (14.). Vier Minuten nach dem 2:1 den erneuten Ausgleich (64.). Held des Abends war Gabriel Lüchinger. In der 64. Minute traf der Schweizer, der bei Ried noch einen Vertrag bis 2019 hat, und nur an Blau-Weiß verliehen ist, mit einem eiskalt verwerteten Elfer ins Kreuzeck zum 2:2-Ausgleich. "Ich bin auf dem Platz, um zu treffen. Es ist mir egal, gegen welche Mannschaft. Wenn ich zum Elfmeter antrete, dann denke ich nicht viel nach, sondern schieße einfach scharf", sagte der Schweizer nach dem Tor cool. Unmittelbar dem Treffer ging sein Blick allerdings schon in Richtung Rieder Trainerbank. Lüchinger lächelte: "Ganz in der Nähe sind meine Familie und meine Freundin gesessen."

Im Innviertel war er im Herbst bei Lassaad Chabbi nie zum Einsatz gekommen. Jetzt hat er für Blau-Weiß im zweiten Spiel zum zweiten Mal getroffen.

Davor wäre das Spiel eigentlich perfekt für Ried gelaufen. Reifeltshammer traf bei seinem Comeback nach sieben Monaten Verletzungspause zum 1:0 (11.). Die Antwort der Sageder-Elf ließ nicht lange auf sich warten: Daniel Kerschbaumer hatte in der 14. Minute mit einem harten Tackling den Ball von Rieds Marcos erobert und Thomas Hinum bedient – dessen Abschluss konnte Ried-Schlussmann Thomas Gebauer parieren, den Nachschuss drückte Mamby Koita ins Tor.

Ried hatte mehr vom Spiel, drückte vor allem vor und unmittelbar nach der Pause. Ein Geschenk von Blau-Weiß schien dann die Vorentscheidung zu bringen. Ein klares aber unnötiges Foul von Pikkarainen im Strafraum führte zu einem Elfmeter. Wießmeier traf ins linke Eck (60.). Doch auch das reichte nicht. Vier Minuten später stellte sich Grabher im Strafraum ungeschickt gegen Krainz an. Der Blau-Weiß-Spieler wollte den Elfer - und bekam ihn. Lüchinger traf.

Jetzt gegen Innsbruck

Nach dem Ausgleich riskierte Ried noch einmal alles. Der Eingewechselte Prosenik vergab im Finish den Matchball zum Sieg. Jetzt wartet auf Ried am nächsten Freitag der große Schlager gegen Tabellenführer Innsbruck. Für Blau-Weiß war der Punkt wie ein Sieg.

Die Stimmen zum Derby

Sauer war Rieds Manager Fränky Schiemer: "Das ist fahrlässig und nachlässig, was wir machen. Wir beginnen gut, führen mit 1:0, und werden ab der Führung leichtsinnig. Das sind Sachen, die wir einhundert Mal besprochen haben. Es ist egal, ob es vor dem 1:1 ein Foul an Marcos gegeben hat, oder nicht, wir müssen den Ball einfach wegschießen, anstatt den Schritt zurückzumachen."

Ried-Trainer Lassaad Chabbi: "Wir müssen diesen Virus abstellen. Wir sind in den drei, vier Minuten nach Toren von uns zu unkonzentriert. Das müssen wir mit harter Arbeit ausbessern. Der Druck, den wir haben, ist trotzdem wunderschön. Ich muss ruhig bleiben."

Stürmer Thomas Fröschl: "Dieses Unentschieden tut einfach nur weh."Blau-Weiß-Trainer Thomas Sageder war überglücklich. "Es war beeindruckend, wie wir gegen Ried zwei Mal einen Rückstand egalisiert haben. Mich freut die Einstellung der Burschen. Unser Kapitän Thomas Hinum ist nach den Toren aufgestanden und hat die Mannschaft aufgerichtet. Natürlich haben wir in dieser Phase auch von Rieder Fehlern profitiert."

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