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Risse im Nationalteam und eine kollektive Resignation

ISTANBUL. Aufbruchstimmung und Zuversicht sehen anders aus als die Reisegruppe, die nach Mitternacht im fast menschenleeren Sabiha-Gökcen-Airport von Istanbul den Austrian-Charterflug 9702 nach Wien enterte.

Nicht als hoffnungsvolle Fußball-Nation, sondern als kollektive Resignation verabschiedete sich die ÖFB-Delegation aus der Türkei. Die Gruppendynamik machte deutlich, welche Risse derzeit durch die Fußball-Nationalmannschaft gehen.

Roman Wallner kämpfte sichtlich frustriert mit seiner Rolle als Statist auf der Tribüne, ein Gefühl, das Helge Payer seit Dienstag auch gut kennt. Florian Klein hat sein Stammplatz auf der Ersatzbank auch alles andere als gefallen. Die Frage, ob sich nach der Streiterei nach dem Anti-Kick beim 0:2 gegen Belgien in Wien im ÖFB-Team jetzt wieder alle lieb haben, beantwortete der Ex-LASK-Spieler so: „Sicher nicht, aber das ist eh nicht notwendig.“ Elf Freunde müssen es tatsächlich nicht sein, elf echte Fußballer würden schon genügen. Der Beziehungsstatus von Möchtegern-Cristiano-Ronaldo Marko Ar-nautovic und Alibi-Teamleader Stefan Maierhofer zu den Spielgefährten blinkt derzeit rot. Letzterer hat sich zwar für den verhauten Elfmeter in Istanbul bei der Mannschaft entschuldigt, mit seiner Kritik an den Kollegen nach dem Belgien-Spiel machte er sich aber in der ÖFB-Boygroup so beliebt wie Ernst Strasser bei seinen VP-Parteifreunden. Auch Marc Janko ging klar auf Distanz zu seinem Stürmerkollegen.

Nun kommt Deutschland

Die Körpersprache von Team-Kapitän Janko signalisierte folgende Botschaft: „Holt mich hier raus, ich bin ein Star.“ Schön wäre es, könnte er das einmal in der Nationalmannschaft zeigen. Die nächste Gelegenheit wäre am 3. Juni beim nächsten Qualifikationsspiel gegen Deutschland.

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liebe redaktion ... · von redlemon (285) · 31.03.2011 06:27 Uhr

... insbesonders aber an den verfasser des artikels:
spart euch endlich ein mal eure frechheiten und unqualifizierten bemerkungen über unsere sportler, wenn sie nicht gewinnen bzw. den 1.platz machen.

ihr sollt berichten, nicht erfinden und frechheiten schreiben!
auch wenn die ÖFB-Elf nicht gut spielt, auch wenn die leistung mies ist, ...
zu schreiben: "möchtegern ronaldo..." steht ihnen definitiv nicht zu!
ich bezeichne sie ja auch nicht als "möchtegern purlitzer-preis gewinner"
usw.

danke.

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Du Armer, · von neptun (270) · 31.03.2011 08:02 Uhr

sollen wir die Bubis auch noch loben? Sind die aus Zucker? Nichts zusammenbringen und dann darf man sie nicht kritisieren oder ironisch durch den Kakao ziehen? Du lebst in einer Welt in der der Denkmalschutz wohl oberstes Gebot ist.

Dass der A. als Möchtegern-Ronaldo bezeichnet wird ist für diesen Witzkicker ja noch eine Ehre und eher eine Beleidigung für Ronaldo.

Ach ja, es ist der Pulitzer-Preis den du meinst.

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danke für deinen geistreichen kommentar .. · von redlemon (285) · 31.03.2011 12:54 Uhr

... abgesehen davon habe ich nicht an "fussgänger" geschrieben sondern an die redaktion.
... es hat keiner was gesagt von loben.
... micht stört nur die mentalität: wenn sie (egal ob fussball oder eine andere sportart) gewinnen, dann sind sie die götter auf erden, wenns verlieren tun wir jammern und schimpfen.
... wennst besser kicken kannst als die "witzkicker" dann bewirb dich bei constantini, aber wahrscheinlich kannst ja nicht einmal gerade gehen herr fussgänger.

... danke für den hinweis wg. der schreibweise.

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Artikel 31. März 2011 - 00:04 Uhr
Christoph Zöpfl
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Symbolisch für die momentane Situation in Österreichs Nationalelf: Eine echte Einheit sieht anders aus.  Bild: DIENER/Philipp Schalber

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