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LASK ist neuer Pächter des Waldstadions

PASCHING. Der LASK ist ab sofort der Herr im Waldstadion: Der Paschinger Gemeinderat stimmte dem neuen Pachtvertrag zu, in dem nun die Athletiker der Pächter sind. Bisher waren sie nur Mieter des FC Pasching.

Der LASK ist der Herr im Waldstadion

Der LASK ist der Herr im Waldstadion. Bild: Matthias Hauer (GEPA pictures)

In kleinen Schritten übersiedelte der LASK in den vergangenen Monaten in das Waldstadion: Zuerst wurde dort nur trainiert, dann wurde die Geschäftsstelle dorthin verlegt und für einzelne Spiele vom Linzer Stadion nach Pasching ausgewichen. Inzwischen ist das Waldstadion die Hauptspielstätte - und ab sofort ist der LASK Pächter.

In den vergangenen Wochen war ein neuer Pachtvertrag ausgehandelt worden, den der Paschinger Gemeinderat nun zustimmte. Der LASK, zuvor nur Mieter von Pächter FC Pasching, ist nun der Herr im Waldstadion. Die zentralen Inhalte des Vertrag machte die Gemeinde Pasching öffentlich:

  • Profifußball bis zum 30. Juni 2022
    Bis dorthin darf der LASK die Spieler der ersten Mannschaft im Waldstadion austragen. Das war ein Entgegenkommen der Athletiker. Bis dorthin muss also das neue, eigene Stadion stehen.
  • Trainings- und Nachwuchszentrum über die 20-jährige Dauer des Pachtvertrages
    Auch über 2022 hinaus wird das Areal des Waldstadions die Heimstätte des LASK sein. Dort werden die Mannschaften trainieren. Die Gemeinde verzichtet über die Laufzeit auf das Kündigungsrecht. Der bisherige Pachtvertrag des FC Pasching lief nur bis 2029.
  • Neu gegründeter SV Pasching darf das Waldstadion nutzen 
    Neben dem LASK und den FC Pasching/LASK Juniors wird auch der SV Pasching 16 im Waldstadion seine Heimstätte haben.
  • Keine Spiele von Drittvereinen
    Zukünftig dürfen nur der LASK, die FC Pasching/LASK Juniors und der SV Pasching 16 im Waldstadion Spiele austragen. Weitere Spiele wie zum Beispiel in der Saison 2013/14, als Liefering für fünf Spiele in das Waldstadion auswich und Wallern das Cup-Spiel gegen Rapid Wien dort austrug, wird es nicht mehr geben. 

 

„Für uns als Gemeinde Pasching und die Anrainer ist das definitive Bundesligaende im Waldstadion 2022 wesentlich, wie auch die sinnvolle Nachnutzung als Nachwuchstrainingszentrum“ erklärte Vizebürgermeister Markus Hofko. Auch die Anrainervertreter sind zufrieden: "Ein Abschluss eines neuen Pachtvertrages mit dem LASK wird seitens der Anrainer und Siedlungsbewohner der Schöppfeldsiedlung grundsätzlich positiv bewertet."

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Artikel Günther Mayrhofer 17. Februar 2017 - 11:24 Uhr
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