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Glasner: "Der Hype ist einigen zu Kopf gestiegen"

Hängende Köpfe: Erstmals ist der LASK in der unteren Tabellenhälfte. Bild: GEPA

Glasner: "Der Hype ist einigen zu Kopf gestiegen"

MARIA ENZERSDORF. Harte Kritik des LASK-Trainers nach dem 2:4 bei der Admira.

Von Günther Mayrhofer, 02. Oktober 2017 - 00:04 Uhr

"Ich bin stinksauer." LASK-Trainer Oliver Glasner verbarg das nach dem 2:4 in der Fußball-Bundesliga gegen die Admira auch nicht. "Wir haben alles vermissen lassen, was uns ausgezeichnet hat." Glasners Kritikpunkte:

Abgehoben: Bisher war der LASK oft gelobt worden. Doch das Lob war kein Ansporn – im Gegenteil. Glasner: "Der Hype der vergangenen Wochen ist einigen in den Kopf gestiegen." Das bestätigte Torhüter Pavao Pervan im Sky-Interview: "Das größte Problem bei uns ist momentan, dass wir uns vielleicht ein bisschen blenden haben lassen und in den vergangenen Spielen nachgelassen haben."

Lauffaul: "Wenn ich ein paar Mal reinschreien muss, dass wir zurück sprinten, wenn wir glauben, das im Trab machen zu können, dann reicht es halt nicht für die Bundesliga", sagte Glasner. "Vorne stehen bleiben darf nur Messi, weil er 70 Tore pro Saison schießt." Die Abwehr konnte die Unterzahlsituationen nicht lösen.

Defensiv nachlässig: "Wir haben vier Tore in Grödig kassiert, zwei gegen Mattersburg und jetzt wieder vier gegen die Admira. Einige haben vergessen, worüber wir uns definieren", sagte Glasner und kündigte Konsequenzen an. "Da scheren momentan einige Spieler aus, weil sie sich halt vielleicht anders ins Rampenlicht spielen oder anders definieren wollen. Aber dafür ist bei uns sicher kein Platz." Als Beispiel gab er das Tor zum 2:3: "Nach einem Rückpass bietet sich niemand an, der halbherzige Abschlag landet beim Gegner, niemand attackiert, niemand sichert ab." Peter Michorl gab ein weiteres: "Wir haben zwei Gegentore nach Einwürfen kassiert, das ist schülerhaft."

Zweikampfschwach: "Wenn wir eine negative Zweikampf-Bilanz haben, verlieren wir", sagte Glasner. Weil die Intensität fehlte, hatte die Admira leichtes Spiel.

Videoanalyse um 23 Uhr

Nach dem Schlusspfiff holte Glasner sein Team in die Kabine, um die Niederlage aufzuarbeiten, bei der Ankunft in Pasching um 23 Uhr wurde der Tag mit der Videoanalyse verlängert. Glasner: "Es geht nicht um Schuld, sondern um Einsicht. Wenn wir daraus lernen, kann es positiv gewesen sein."

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Kommentare

„Ich finde die Kritik von Trainer Glasner angemessen! “ Idschy Ich finde die Kritik von Trainer Glasner...
„Mich würde eines von Hrn. Glasner brennend interessieren.Am Matchtag gegen Mattersburg wurde um ...“ soccerchamp65 Mich würde eines von Hrn. Glasner brenne...
„Die Spieler kommen ca. 75 Minuten vor Heimspielen direkt vom Tageshotel ( Park- Inn, ...“ rektor Die Spieler kommen ca. 75 Minuten vor He...

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