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"Der LASK hat jetzt eine Heimstätte"

PASCHING. Der LASK hat nun offiziell ein neues Zuhause - als neuer Pächter des Waldstadions. LASK-Präsident Siegmund Gruber erklärt im Interview, warum dieser Schritt für den Klub so wichtig war.

LASK-Präsident Siegmund Gruber

LASK-Präsident Siegmund Gruber Bild: (cityfoto)

Der Paschinger Gemeinderat gab am Donnerstag Abend die Zustimmung zum neuen Pachtvertrag für das Waldstadion. Der LASK ist nun anstelle des FC Pasching der Pächter. Bis 2022 dürfen die LASK-Profis dort spielen, für den Rest der 20-jährigen Laufzeit dient das Areal als Trainingszentrum. LASK-Präsident Siegmund Gruber im Interview:

Warum war es für den LASK wichtig, nicht nur Mieter, sondern Pächter im Waldstadion zu sein?
Wir haben jetzt wirklich eine Heimstätte für die kommenden 20 Jahre und ein optimales Trainings- und Nachwuchszentrum für diesen Zeitraum. Das ist richtig, richtig super. Der bisherige Pachtvertrag des FC Pasching ist ja nur bis 2029 gelaufen. Dazu besteht nun Rechtssicherheit für den LASK und die Gemeinde. Durch das gute Einvernehmen haben wir eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung gefunden, für die Gemeinde Pasching ist eine Nachnutzung des Stadions gegeben.

Was heißt der neue Pachtvertrag im Hinblick auf die Kosten?
Die Kosten bleiben gleich. Die Gemeinde Pasching ist nicht mehr für die Instandhaltung zuständig, dafür bekommen wir bis zu 50 Prozent der Kommunalsteuer zurück, wenn wir in die Infrastruktur investieren. Dazu können wir jetzt den Stadionnamen vermarkten.

Die Profis dürfen nur bis 2022 im Waldstadion spielen. Das heißt, dass das neue Stadion dann stehen muss.
Wer gesehen hat, wie wir zuletzt unsere Ziele angegangen sind, weiß, dass es kein einziges gibt, das wir nicht erreicht haben. Manchmal hat es eben etwas länger gedauert. Wir haben beim Wiedereinstieg in die Akademie eine gute Lösung gefunden, jetzt mit der Gemeinde Pasching. 

Ist eine Rückkehr nach Linz nun definitiv ausgeschlossen?
Wir sind immer offen. Es muss aber ein Angebot geben, es braucht nicht nur Lippenbekenntnisse. Aber selbst wenn alle Fragen, zum Beispiel über die Vermarktung, beantwortet sind, besteht aber immer noch ein Problem: Die Alternativveranstaltungen abseits der Spiele von Blau-Weiß Linz und dem LASK. 

Das Waldstadion wird aktuell hergerichtet, um die Lizenzanforderungen für die Bundesliga zu erfüllen. Ist der Aufstieg nun Pflicht?
Wir wollen aufsteigen, ein Muss wird es aber nicht geben. 

 

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Artikel Günther Mayrhofer 17. Februar 2017 - 12:18 Uhr
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