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Sturm gewann auch viertes Bundesliga-Spiel

WIEN. Sturm Graz hält auch nach der vierten Fußball-Bundesliga-Runde beim Punktemaximum. St. Pölten musste sich gegen Mattersburg mit 0:0 begnügen.

Der Tabellenführer feierte am Samstagabend einen verdienten 2:1-(1:0)-Heimsieg über den WAC. Der in dieser Saison noch ungeschlagene Titelverteidiger Red Bull Salzburg kam in Altach in letzter Minute zu einem überaus glücklichen 1:0-Erfolg und hat weiter zwei Punkte Rückstand auf die Steirer.

Die Austria mühte sich im Heimspiel gegen Aufsteiger LASK zu einem 2:0-(0:0)-Heimsieg. Damit holten die Wiener erstmals in diesem Sommer drei Zähler, während die Gäste aus Oberösterreich ihre erste Saisonniederlage kassierten. Schlusslicht SKN St. Pölten verbuchte indes beim 0:0 im Heimspiel gegen Mattersburg den ersten Punkt. Abgeschlossen wird die Runde am Sonntag (16.30 Uhr) mit der Partie Admira - Rapid.

St. Pölten musste sich gegen Mattersburg mit 0:0 begnügen

Als letzter Club in der Fußball-Bundesliga hat der SKN St. Pölten erstmals gepunktet. Der Club aus der Landeshauptstadt und der SV Mattersburg trennten sich am Samstag nach einer hart umkämpften Partie in St. Pölten torlos, wobei die Heimmannschaft einige gute Möglichkeiten vergab. Die Niederösterreicher stehen weiter auf dem letzten Platz der Tabelle, Mattersburg ist nach wie vor Fünfter.

Das Spiel begann nach wenigen Sekunden mit einer heftigen Kollision von Mattersburgs Jano mit St. Pöltens Martin Rasner, die mit den Köpfen zusammenstießen. Beide konnten aber weitermachen. Die ersten gefährlichen Szenen spielten sich vor 2.886 Zuschauern in der NV-Arena im Strafraum der Niederösterreicher ab: Liga-Toptorschütze Stefan Maierhofer schoss in der 14. Minute aus der Drehung drüber, ein Höller-Volley landete genau in den Armen von SKN-Goalie Christoph Riegler.

St. Pölten fand dann besser in die Partie und steckte einige herzeigbare Kombinationen zusammen. Auch punkto Chancen war etwas los: Innenverteidiger Babacar Diallo und die finnische Solospitze Roope Riski kamen jeweils nach Vorarbeit von links im Strafraum nicht zum Ball. David Stec traf aus etwa elf Metern das Tor nicht. Auf der Gegenseite wurde ein Treffer von Alois Höller in der 28. Minute wegen Abseits nicht gegeben.

Nach einer halben Stunde wurden die Zweikämpfe ruppiger, vor allem die St. Pöltner zeigten fallweise grenzwertigen Einsatz. Schiedsrichter Rene Eisner zückte in schneller Abfolge dreimal die Gelbe Karte, die Adressaten waren Rasner, Devante Parker und Damir Mehmedovic.

St. Pölten übernahm nach Wiederbeginn allmählich die Kontrolle in dem Spiel, ließ den Ball gut laufen und war stets einen Schritt schneller. Von angeknackstem Selbstvertrauen war jedenfalls nicht viel zu sehen. Parker (58.) und per akrobatischem Seitfallzieher Riski (59.) verfehlten allerdings das Tor. Mattersburg hatte außer "Schüsschen" von Maierhofer und Jano nichts entgegenzusetzen. Am Ende war St. Pölten dem Sieg näher, scheiterte aber an der eigenen Abschlussschwäche.

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Artikel 12. August 2017 - 20:26 Uhr
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