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Austria trauert Sieg nach

WIEN. Nach dem letztlich bitteren 2:2-Unentschieden in der Fußball-Europa-League bei AEK Athen trifft die Austria in der Bundesliga am Sonntag (16.30 Uhr, ORF eins live) im Wiener Ernst-Happel-Stadion auf Altach.

"Da werden wir eine starke Leistung brauchen", weiß der Trainer der Violetten, Thorsten Fink. Das Match in Griechenland sollte bis morgen abgehakt sein, trotzdem trauert die Austria einem Sieg nach. "Vor dem Spiel wären wir mit einem Punkt zufrieden gewesen, aber jetzt fühlt sich dieses 2:2 wie eine Niederlage an", sagte Christoph Monschein, der Torschütze zum 1:1. AEK-Stürmer Marko Livaja war bei seinem Ausgleichstreffer zum 2:2 in der 90. Minute aus Abseitsposition gestartet. "Natürlich ist es ärgerlich, aber wir hätten uns in dieser Situation auch besser verhalten können", verzichtete Fink auf Schuldzuweisungen in Richtung der Unparteiischen.

Der beste Austrianer an diesem turbulenten Abend in Athen war Dreier-Torhüter Patrick Pentz, der mehrmals glänzend parierte. "Aus meiner Sicht war das eine überragende Woche", sagte der 20-Jährige, der schon am Sonntag beim 0:0 in Salzburg brilliert hatte. Der Lohn für diese starken Leistungen ist die Einberufung ins U21-Nationalteam.

In der Europa League darf sich die Austria durchaus Chancen auf Platz zwei (hinter dem dominanten AC Milan) und den Aufstieg in die Runde der letzten 32 ausrechnen. Am 19. Oktober kommt Rijeka ins Wiener Ernst-Happel-Stadion. Der kroatische Meister hat nach dem 2:3 in Mailand samt Gegentreffer in der 94. Minute noch keinen Punkt.

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Artikel 30. September 2017 - 00:04 Uhr
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