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Nach 29 Jahren wird in Leipzig wieder Europacup gespielt

LEIPZIG. Champions League: Die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl trifft heute auf Monaco Leipzigs Gegner nahm seit 2014 bereits 462 Millionen Euro aus Spielerverkäufen ein.

Nach 29 Jahren Pause wird in Leipzig wieder Fußball-Europacup gespielt

Ralph Hasenhüttl will mit seinen Spielern jetzt auch in der Champions League bestehen. Bild: GEPA pictures

In der deutschen Fußball-Bundesliga war RB Leipzig in der vergangenen Saison die große Überraschung. Jetzt möchte die Mannschaft des österreichischen Trainers Ralph Hasenhüttl auch ihre Champions-League-Tauglichkeit unter Beweis stellen.

Das heutige Spiel gegen den AS Monaco ist der erste Europacupauftritt einer Leipziger Mannschaft seit 1988. Damals hatte Lok Leipzig gegen den SSC Napoli gespielt. Hasenhüttl weiß, dass er vor einer ganz schwierigen Aufgabe steht: "Die nächsten Wochen werden eine ganz andere Form der Belastung als bisher darstellen."

Die Vorzeichen könnten unterschiedlicher nicht sein: Der Champions-League-Debütant trifft auf den Halbfinalisten der Vorsaison. Die Fußball-Philosophie ist dafür sehr ähnlich. Die Monegassen haben sich den Ruf als eine der besten Adressen für die Ausbildung junger Talente erarbeitet. Seit dem Jahr 2014 hat der Klub Transfereinnahmen in der Höhe von 462 Millionen Euro erzielt.

Kylian Mbappé (PSG), Benjamin Mendy und Bernardo Silva (beide Manchester City) oder Tiemoué Bakayoko (Chelsea) – allein in diesem Sommer haben mehrere Hochkaräter Monaco gewinnbringend verlassen.

Real will Leipzigs Werner

Ins Visier der Spitzenklubs ist längst auch Leipzigs Timo Werner geraten. Angeblich ist sogar Real Madrid auf den 21-Jährigen aufmerksam geworden. Nach Angaben der spanischen Sportzeitung "AS" wollen die Königlichen den deutschen Nationalstürmer für die nächste Saison verpflichten. Werners Vertrag läuft jedoch bis 2020 – ohne Ausstiegsklausel.

Der Champions-League-Titelverteidiger beginnt die Saison vor eigenem Publikum gegen APOEL Nikosia. Den Saisonstart hatte sich Real mit fünf Punkten aus drei Ligaspielen definitiv anders vorgestellt. Nichtsdestotrotz ist das Ensemble um den in der Primera División noch gesperrten Weltfußballer Cristiano Ronaldo auch in dieser Saison wieder der große Titelanwärter und will unbedingt ins Endspiel am 26. Mai in Kiew.

Im Parallelspiel der Gruppe H empfängt Tottenham im Wembley-Stadion Borussia Dortmund. Gut vier Jahre nach der bitteren 1:2-Finalniederlage gegen Bayern München wollen es die Dortmunder im englischen Fußball-Heiligtum diesmal besser machen und mit einem Sieg die Weichen zum Weiterkommen stellen.

Jürgen Klopp trifft in der Gruppe E mit dem FC Liverpool heute auf den FC Sevilla. Damit kommt es zur Neuauflage des Europa-League-Finales 2016, das die Spanier mit 3:1 gewinnen konnten. Im Parallelspiel bekommt es Spartak Moskau mit NK Maribor zu tun.

 

Nagelmanns Traum

Julian Nagelsmann hat seinen Wunsch bekräftigt, irgendwann Trainer beim deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München zu werden. "Der FC Bayern spielt in meinen Träumen schon eine etwas größere Rolle", sagte der 30-Jährige. "Ich habe viele Jahre in München gelebt, komme aus Landsberg am Lech. Meine Frau und mein Kind ziehen demnächst nach München", erklärte Nagelsmann. Das sei seine Heimat. Der jüngste Coach der Bundesliga hat am vergangenen Samstag mit 1899 Hoffenheim 2:0 gegen die Bayern gewonnen.

Völlig abhängig vom FC Bayern werde er seine Karriere und sein Glück aber nicht bewerten, betonte Nagelsmann. "Ich bin sehr, sehr glücklich in meinem Leben. Der FC Bayern würde mich noch ein Stück glücklicher machen. Aber es ist nicht so, dass mein Lebensglück total vom FC Bayern abhängt", sagte der Trainer, der Hoffenheim in der vergangenen Saison auf Platz vier geführt hat. Der aktuelle Bayern-Trainer Carlo Ancelotti hat noch einen Vertrag bis 2019 und gewann in seinem ersten BayernJahr den Meistertitel.

 

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Artikel 13. September 2017 - 00:04 Uhr
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