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Linzer Wunderkind wechselt zu Chelsea London

LONDON. Am gestrigen Dienstag wurde der Wechsel des Linzers Thierno Ballo zu Chelsea London perfekt gemacht.

Thierno Ballo: Das neue Linzer Wunderkind

Thierno Ballo Bild: GEPA pictures/ Florian Ertl

Thierno Ballo – diesen Namen sollte man sich als Liebhaber des runden Leders merken.Bereits jetzt wird das Top-Talent mit FC Bayern-München-Star und ÖFB-Teamspieler David Alaba verglichen.

Sein 16. Geburtstag am gestrigen Dienstag war ein ganz besonderer. Er ermöglichte ihm nämlich endlich die Verwirklichung eines langersehnten Traums: ein Wechsel nach England. Bereits am 29. August 2016 haben die OÖN von seinem möglichen Wechsel zu Chelsea London exklusiv berichtet - aufgrund der FIFA-Bestimmungen durfte der Nachwuchsspieler aber erst nach dem 16. Geburtstag auf die Insel. Bis dahin spielte der Offensiv-Künstler, der mit sieben Jahren von der Elfenbeinküste nach Linz gekommen war, bei Viktoria Köln in der deutschen U17-Bundesliga. Jetzt ist sein Transfer zu den "Blues" fix. Ballo unterschreibt beim englischen Meister einen Vierjahres-Vertrag. Durch diesen Deal winkt ihm auch ein Ausrüstervertrag mit Adidas. 

In London baut der ehemalige Nachwuchskicker von Chemie Linz und LASK weiter auf Wegbegleiter aus Oberösterreich: die Brüder Peter und Mario Huemerlehner. Peter entdeckte das Nachwuchstalent zufällig auf einem Streetsoccer-Platz in Linz – seitdem sind sie ein unzertrennbares Duo. „Peter ist alles für mich“, erzählt Ballo über seinen Förderer, der in Köln als Programmierer ein Unternehmen gründete. Bruder Mario, langjähriger Unterhauskicker in Oberösterreich und mittlerweile Co-Trainer beim U18-Team Österreichs, kennt Ballo aus gemeinsamen Zeiten bei diversen Nachwuchsauswahlen und wird das Talent voraussichtlich nach London als Individualbetreuer begleiten.

Der 16-Jährige, dessen Mutter aus Guinea und Vater von der Elfenbeinküste stammt, hatte die Qual der Wahl. Bei fast allen großen Adressen Europas stand Ballo auf dem Wunschzettel: Real Madrid, Paris St. Germain, Manchester City, Manchester United, Bayern München, Borussia Dortmund, AC Milan und Juventus Turin wollten ihn haben. Kein Wunder, dass nicht nur europäische Top-Teams, sondern auch der DFB ein Auge auf den Ausnahme-Kicker geworfen haben. Doch der ÖFB-Youngster erteilte dem Weltmeister-Land längst eine Absage: „Ich habe mich klar für Österreich entschieden und werde für kein anderes Land spielen“, sagt Ballo. 

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Artikel Raphael Watzinger 03. Januar 2018 - 13:11 Uhr
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