Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Freitag, 15. Dezember 2017, 09:03 Uhr

Linz: 2°C Ort wählen »
 
Freitag, 15. Dezember 2017, 09:03 Uhr mehr Wetter »
Sport  > Fußball  > Fußball International

Hoeneß nennt Gründe für ein Ende des Transferwahnsinns

MÜNCHEN. Bayern Münchens Vereinspräsident Uli Hoeneß glaubt an ein Ende der extremen Fußball-Transfers in Europa, wenn Investoren in der Champions League nicht die gewünschten Titel holen.

Uli Hoeneß mit Bayern-Trainer Carlo Ancelotti (von links) auf dem Münchner Oktoberfest Bild: Reuters

"Die Geldgeber werden sagen: Jetzt haben wir so viel Geld reingesteckt und erreichen nicht, was wir erreichen wollen, jetzt haben wir die Schnauze voll! Und dann ist unsere Zeit da", sagte Hoeneß dem "Kicker". 

Die Bayern gastieren am Mittwoch in der Champions League bei Paris Saint-Germain. Die Franzosen hatten im Sommer Neymar für die Rekord-Summe von 222 Millionen Euro aus Barcelona geholt und damit für einen Spieler mehr als doppelt so viel Geld ausgegeben wie der FC Bayern insgesamt. 

"Es wird der Zeitpunkt kommen, wo alle, die jetzt so viel Geld rausdonnern, kleinere Brötchen backen werden, weil der sportliche Erfolg sich nicht so einstellt, wie es sich die Geldgeber vorgestellt haben", meinte Hoeneß. "Der Markt ist zurzeit viel zu heiß." 

Der 65-Jährige bekräftige seine Maxime, für einen Spieler nicht mehr als 100 Millionen Euro ausgeben zu wollen. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge schloss derartige Transaktionen zwar nicht grundsätzlich aus, will aber auch künftig vernünftig und ohne zu große Risiken Geld investieren. "Ich kann heute nicht seriös voraussagen, welche Beträge wir in Zukunft ausgeben, aber ich kann sehr wohl voraussagen, dass wir immer seriös wirtschaften und uns niemals in finanzielle Abenteuer stürzen", sagte Rummenigge.

Kommentare anzeigen »
Artikel OÖN-Sport/APA 25. September 2017 - 13:43 Uhr
Mehr Fußball International

ORF überträgt Bayern gegen Dortmund live

MÜNCHEN/WIEN. Der ORF wird mit dem Schlager Bayern gegen Dortmund erstmals ein deutsches Cupspiel live ...

Diesem europäischen Fußballklub drückt Kim Jong-un die Daumen

MAILAND. Nordkoreas Machthaber soll bereits bei mehreren Heimspielen auf der Tribüne gesessen haben.

Berater spielt Star-Torhüter übel mit

MAILAND. Gianluigi Donnarumma weint nach Cup-Sieg seines AC Milan bittere Tränen, da er von den eigenen ...

Warum es bei Arnautovic nun wieder läuft

LONDON. ÖFB-Star Marko Arnautovic hat seinen Aufwärtstrend in der englischen Fußball-Premier-League am ...

17 Verletzte bei Schlägerei bei Lokalderby

BELGRAD. Bei einer Prügelei zwischen Hooligans bei einem Fußballspiel in Serbien sind 17 Menschen verletzt ...
Meistgelesene Artikel   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!