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Der verrückteste Videobeweis des Jahres

MAINZ. Das hat es in der deutschen Fußball-Bundesliga noch nie gegeben.

Guido Winkmann diskutiert mit den Freiburger Spielern Bild: KAI PFAFFENBACH (Reuters)

Als Schiedsrichter Guido Winkmann im Keller-Duell zwischen Mainz 05 und SC Freiburg bereits zur Pause gepfiffen hatte, meldete sich Videoassistentin Bibiana Steinhaus aus Köln. Die Spieler waren bereits in der Kabine, Steinhaus und Winkmann überprüften noch einmal die letzten Sekunden vor der Halbzeit.

Denn da hatte es ein Handspiel im Freiburger Strafraum gegeben. Der Freiburger Marc-Oliver Kempf hatte eine Flanke von Daniel Brosinski mit der Hand abgewehrt. Schiri Winkmann hatte die Situation nicht gesehen, dafür aber Bibiana Steinhaus am TV in Köln.

Die Folge: Die Spieler mussten zurück aus der Kabine gerufen werden, viele Fans waren da auch schon an den Wurst- und Trinkständen. Winkmann entschied auf Elfmeter - in der 52. Minute (45+7) traf dann Pablo De Blasis zur 1:0-Führung.

Nach dem Tor von De Blasis  ging es auch direkt wieder in die Kabine. Die Freiburger zeigten sich aber als  Sportsmänner. Sportdirektor Jochen Saier: „Erst herrschte große Ungläubigkeit. Das ist aber regeltechnisch in Ordnung. Die Entscheidung ist so getroffen worden, aber wir müssen es  akzeptieren. Die Spieler mussten aus der Kabine geholt werden.“

De Blasis erhöhte nach einem Freiburger Black-Out noch auf 2:0. So steht Mainz nun neun Punkte vor dem 1. FC Köln und acht Punkte vor dem Hamburger SV.

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Artikel nachrichten.at/apa 17. April 2018 - 10:47 Uhr
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