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Argentinien steht vor historischem K.o. in der WM-Quali

BUENOS AIRES. Der zweifache Fußballweltmeister steht nach dem 0:0 gegen Peru in der Qualifikation mit dem Rücken zur Wand und könnte erstmals seit 1970 eine WM-Endrunde verpassen.

Lionel Messi und Co. stehen in der WM-Quali gehörig unter Druck. Bild: APA

Obwohl sein Team die Fußball-WM 2018 in Russland zu verpassen droht, hat Argentiniens Coach Jorge Sampaoli den Glauben an das Endrundenticket nicht verloren. "Ich bin noch immer zuversichtlich", sagte der 57-Jährige nach dem 0:0 gegen Peru am Donnerstag (Ortszeit). 

"Die Mannschaft ist wütend, aber wenn wir in Ecuador gewinnen, fahren wir zur Weltmeisterschaft", sagte Sampaoli, dessen Team vor 50.000 Fans in der "Bombonera" - dem für seine Atmosphäre berüchtigten Stadion der Boca Juniors - zwar klar dominierte und auch einige starke Aktionen seines Stars Messi hatte, aber ohne Tor blieb. "Wir haben heute einen kämpferischen Messi gesehen, mit einem Gesicht, das Argentinien braucht", lobte Sampaoli seinen Star. 

Entscheidungsspiel auf 3.000 Meter Seehöhe

Die Lage ist tatsächlich nicht aussichtslos. Schließlich muss man vor dem letzten Gruppenspiel am Dienstag nicht auf Schützenhilfe hoffen. Mit einem Sieg in Ecuador könnte Argentinien für einen versöhnlichen Abschluss einer völlig verkorksten Quali sorgen und die Fahrkarte nach Russland lösen. Gegen Ecuador ist auch die Revanche für den misslungenen 0:2-Start vor zwei Jahren fällig. 

Der Kontrahent ist im Heimstadion von Quito auf fast 3.000 m Höhe freilich ein gefürchteter. In acht Quali-Heimspielen ging Ecuador nur gegen Brasilien, Kolumbien und Peru als Verlierer vom Platz. Dass vor dem letzten Spieltag neben den schon längst qualifizierten Brasilianern (0:0 in Bolivien) noch sechs Teams im Rennen sind, liegt auch daran, dass Uruguay (0:0 bei Schlusslicht Venezuela) und Kolumbien (1:2 zuhause gegen Paraguay) patzten. 

So herrscht hinter Brasilien (38 Punkte) dichtes Gedränge. Uruguay (28), Chile (26), Kolumbien (26) und Peru (25) liegen aufgrund der besseren Tordifferenz vor den Argentiniern (25). Selbst Paraguay (24) darf noch hoffen. Chile spielt in Brasilien, Peru zu Hause gegen Kolumbien, Uruguay empfängt Bolivien, und Paraguay hat Venezuela zu Gast. Die ersten vier Teams sind für die WM qualifiziert, der Fünfte trifft im interkontinentalen Play-off auf Ozeanien-Vertreter Neuseeland. In der letzten Runde spielt Chile in Brasilien, Peru zu Hause gegen Kolumbien und Paraguay gegen Venezuela.

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Artikel OÖN-Sport/APA 06. Oktober 2017 - 13:29 Uhr
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