Blau Weiß Linz

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Interview der woche Der beste Sommer-Transfer von Blau-Weiß steht nicht auf dem Platz

Johanna Dicketmüller spielt selber auch im Unterhaus bei LSC Linz. Bild: Lui

Sie hat bei Blau-Weiß das Sagen

LINZ. Johanna Dicketmüller arbeitet für die Linzer und spielt selbst für den LSC Linz in der OÖLiga.

Von Raphael Watzinger, 25. September 2017 - 00:04 Uhr

Seit Sommer hat bei Erste-Liga-Klub Blau-Weiß Linz eine Frau das Sagen: Johanna Dicketmüller ist die neue Pressesprecherin des Stahlstadtklubs. Nicht nur bei Blau-Weiß teilt die 22-Jährige ein, sie organisiert auch bei Frauen-OÖ-Ligist LSC Linz im Mittelfeld das Spielgeschehen. Im OÖN-Interview spricht die Linzerin über ihre neue Aufgabe bei Blau-Weiß, worauf es als Frau in einer Männersportart ankommt, sowie das Standing des Frauen-Fußballs.

 

OÖNachrichten: Sie stehen zwar nicht auf dem Rasen, sind für viele aber trotzdem der beste Neuzugang bei Blau Weiß ...

Johanna Dicketmüller: Das freut mich riesig (lacht). Ich sehe das aber nicht so, das wäre auch unfair gegenüber unseren super Burschen. Ich habe mich sehr gut eingelebt, die Mannschaft und das gesamte Team haben es mir aber auch nicht schwer gemacht.

Bei einer so attraktiven Pressesprecherin gab es sicher schon den einen oder anderen Annäherungsversuch der Kicker, oder?

Nein, überhaupt nicht. Anfangs hatte ich, zugegeben, leichte Zweifel. Aber es ist genau das komplette Gegenteil der Fall. Vom Spieler bis zum Präsidenten: Alle haben mich sehr herzlich aufgenommen, das habe ich noch nirgends erlebt.

Wer sind denn die besonderen Gentlemen unter den Blau-Weiß-Kickern?

Da kann ich keinen herausheben, sie sind alle sehr nett zu mir. Sie haben mir sogar versprochen, dass sie sich einmal ein Spiel von mir anschauen.

Sie spielen bei LSC Linz in der Frauen-OÖ-Liga. Wann hat Ihre Faszination zum runden Leder begonnen?

Ich bin generell sehr sportinteressiert. Dass mir Fußball so taugt, ist komisch, weil keiner in meiner Familie so richtig fußballbegeistert ist. Vielmehr habe ich in meiner Kindheit immer wieder mit den Nachbarskindern im Garten gekickt, habe auch in der U10 in Pichling gemeinsam mit den Burschen in einem Verein begonnen. Auch bei der Schülerliga war ich immer am Ball, war nach der Schulzeit für das zweite Team von Kleinmünchen in der zweiten Bundesliga im Einsatz und kicke seit eineinhalb Jahren bei LSC Linz.

Auf dem Rasen gelten Sie als Allrounderin – wie sieht Ihr Aufgabengebiet bei Blau-Weiß aus?

Das ist breit gefächert, geht von Home-Office-Diensten, Presseaussendungen und Betreuung der Homepage bis zu Spieltagsaufgaben sowie der Koordination der Medientermine.

Dabei ist die Tätigkeit bei Blau-Weiß gar nicht Ihr Hauptjob?

Nein, ich arbeite seit drei Jahren bei der LIVA. Von meinem Bürofenster aus habe ich schon früher direkt auf das Trainingsfeld gesehen. Dazu absolviere ich gerade ein Sport- und Eventmanagement-Studium. Ich habe mir nicht erwartet, dass ich bereits während meines Studiums diese Chance bekomme.

Was empfehlen Sie Frauen, die in einer Männerdomäne Fuß fassen wollen?

Ich glaube, es ist entscheidend, dass man ein gewisses Fachwissen mitbringt. Nur so kann man sich Respekt verschaffen und wird auch ernst genommen.

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