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Bei Blau-Weiß Linz beginnt die heiße Planungsphase

LINZ. Erstmals in dieser Saison steht Blau-Weiß Linz in der Ersten Fußball-Liga nicht auf einem Abstiegsplatz. Ruhig wird die Länderspielpause dennoch nicht: Nur drei Spieler haben Verträge für die kommende Saison.

Kapitän Maier (li.) ist einer von nur drei Spielern mit Verträgen für die kommende Saison. Bild: gepa

„Das Spiel war wie ein Rollercoaster. Wir gehen 2:0 in Führung und geben den Vorsprung in zwei Minuten fast aus der Hand. Das war amateurhaft. Schlussendlich war es ein Sieg der Moral“, sagte Blau-Weiß-Linz-Trainer Klaus Schmidt nach dem so wichtigen 3:1 in der Ersten Fußball-Liga gegen Wacker Innsbruck. Mit dem vierten „Dreier“ im fünften Frühjahrsspiel verließen die Linzer erstmals in dieser Saison die Abstiegszone – und liegen in der Frühjahrstabelle lediglich aufgrund eines Tors hinter Spitzenreiter und Stadtrival LASK. Beide Linzer Vereine holten in den fünf Spielen 13 Punkte.

Erfolg, der Begehrlichkeiten weckt. Weshalb auf Blau-Weiß in der Länderspielpause auch heiße Gesprächsrunden warten. „Jetzt geht die Planungsphase für kommende Saison richtig los“, sagt Blau-Weiß-Sportchef David Wimleitner. Diese wird zwar zweigleisig – für die Erste Liga und die Regionalliga – ablaufen, trotzdem hoffen im blau-weißen Lager alle auf einen Verbleib in der zweithöchsten Spielklasse.

Das Budget wird erhöht

Mit Trainer Schmidt gab es bereits erste Gespräche, jene mit Spielern werden demnächst in Angriff genommen. Der Blau-Weiß-Sportvorstand weiß: „Durch die starken Frühjahrsleistungen haben sich einige in das Rampenlicht gespielt.“ Trotzdem ist er guter Dinge, dass der Stamm der Mannschaft gehalten werden kann. „Wenn ein Bundesliga-Verein anklopft, werden wir kaum Chancen haben. In unserer Liga haben wir aber gute Argumente“, sagt Wimleitner. Im Falle des geschafften Klassenerhalt wird das Budget nämlich auf zwei Millionen Euro aufgestockt. „Dann sind maximal noch zwei drei Verein budgetechnisch vor uns.“

Ein weiterer Pluspunkt von Blau-Weiß: „Wir haben für die Spieler eine Atmosphäre geschaffen, dass sich jeder wohlfühlt. Das schätzen auch die Spieler.“ Nur drei Spieler haben Vertrag Zuerst müssen aber Trainer und Kicker davon überzeugt werden, weiterhin beim Stahlstadtklub zu bleiben. Und dabei wird Wimleitner einiges an Überzeugungskraft brauchen, denn es laufen bei fast allen Spielern im Sommer die Verträge aus. Bis auf die Kontrakte von Kapitän Florian Maier und Christoph Binder  (sind bis Sommer 2018 an den Klub gebunden) ist kein Kicker langfristig unter Vertrag. Dafür gibt es im Falle des Klassenerhalts am Saisonende auf einige Spieler Optionen zur Vertragsverlängerung - darunter Stützen wie Rene Renner oder Thomas Goiginger.

Blau-Weiß muss in diesen Verhandlungen auch an die Fans denken: Ein Punkt der vorgestellten „Agenda 2027“ ist, Leistungsträger langfristig an den Verein zu binden. Jetzt müssen Taten folgen...

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Artikel Von Raphael Watzinger 20. März 2017 - 00:04 Uhr
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