
22.500 Zuschauer holten schon Luft zum finalen Pfeifkonzert, als Linz mit dem späten 1:0 doch noch der Lucky Punch gelang. Das 2:0 durch Hoffer war dann nur noch die Bestätigung für folgende These: Fußball ist eine verrückte Sportart. Das Happy-End war nicht unverdient, aber auch nicht gerade das zwingende Resultat einer drückenden spielerischen Überlegenheit.
Teamchef Didi Constantini hatte bei der Aufstellung auf die Offensive gesetzt. Wann, wenn nicht bei einem Heimspiel gegen Kasachstan? Das Offensiv-Trio Janko, Linz und Harnik sollte vorne Dampf machen, im Mittelfeld orientierten sich auch Jantscher und Kavlak nach vorne. Kein übles Konzept, nur irrlichterten Österreichs Tempomacher zu Beginn irgendwie planlos über den Platz und standen einander häufig im Weg. Die besten Chancen legten unfreiwillig die Kasachen auf. Schade, dass Harnik und Janko diese großzügigen Geschenke nicht annahmen. Das Einzige, was in den ersten 45 Minuten wirklich rund lief, war die Welle im EM-Stadion.
Nach Seitenwechsel gab es keinen Sturmlauf auf dem Platz, sondern einen Sturm der Entrüstung auf den Rängen. Was da Österreichs Auswahl-Kicker vorführten war geradezu stümperhaft. Nach gut einer Stunde brachte Constantini mit Hoffer und Alaba frische Kräfte ins Spiel. Viel änderte das nicht. Hoffer wusste nicht genau, wie er seine Rolle als Rechtsaußen anlegen sollte und auf der linke Seite gab es weiter so gut wie keinen Parteienverkehr.
In der Rapid-Viertelstunde war dann der alte Rapid-Sturm im ÖFB-Team komplett. Neben Hoffer kam Maierhofer ins Spiel.
Das erlösende Tor erzielte dann aber mit Linz trotzdem ein Austrianer. Dass sich Österreichs Team nach dem Schlusspfiff nicht von den Fans verabschiedete, passte zum Spiel. Diese Mannschaft war irgendwie total daneben.
Glückliches Ende eines Trauerspiels.
Kasachstan war ein guter Gradmesser. Unsere Mannschaft hat leider kein EM-Format. Bitte endlich - nach Dutzenden Spielen - zur Kenntnis nehmen:
UNSER TEAM IST EINFACH NICHT BESSER!
Freuen wir uns über die tolle Breitensportwirkung des Fußballs in den vielen Vereinen in unserem Land, und nehmen wir endlich Abschied von der Illusion, dass wir im Konzert der Großen auf internationaler Ebene mitspielen könnten. Wahre Worte sind nicht schön - Schöne Worte sind (wären) nicht wahr!
ich kann diese aussagen wie heute im radio von dc nicht mehr hören- ja der arnautovic könnte im nächsten spiel eine rolle spielen!? er ist ein "guter techniker"!
ja und warum spielt er dann im u21 team!?? da wird somit die last auf den schultern von arnautovic verteilt! wie wenn der nicht schon genug mit sich selber zu kämpfen hat!
also der dc hat den falschen job!
junge spieler sollte man nicht solch einen druck aussetzen!
alaba und arnautovic sind noch sehr jung und brauchen noch zeit oder einen trainer der mit ihnen umgehen kann!
wenn den Arnautovic was zwickt oder drückt, dann sein Vogel. Ein Spieler der in Holland, Deutschland in der Champions League gute Leistungen bringt ist physisch und psychisch für unser Wabbler Nationalteam zu schwach?!!. Dein Nickname sagt alles rapid 1 wahrscheinlich brauchen wir den Hanse oder den Peta du Wiener Wurschtl!!
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