WIEN. „Besser hätte das Resultat kaum ausfallen können.“ Austria-Trainer Karl Daxbacher war nach dem 3:1 im Drittrundenhinspiel in der Qualifikation zur Fußball-Europa-League bei Ruch Chorzow rundum zufrieden. Im Heimspiel am Donnerstag dürfte „normal nichts mehr anbrennen“.
Fünf Jahre hatte die Austria auswärts auf ein internationales Erfolgserlebnis warten müssen – nun schlugen die Favoritner sieben Tage nach dem 1:0 bei Siroki Brijeg auch in Polen zu. 17 Pflichtspiele ist die Austria nun ungeschlagen, das 18. soll am Sonntag in Wiener Neustadt folgen, am besten mit dem neunten Bundesligasieg in Serie. „Spielerisch sind sie eine der besten Mannschaften. Aber ich glaube, dass wir die beste sind“, erklärt Zlatko Junuzovic. Wiener Neustadts Trainer Peter Schöttel schätzt die Austria stärker als im Frühjahr ein. „Ich sehe dennoch eine komplett ausgeglichene Ausgangssituation“, sagt er mit dem Selbstvertrauen aus zwei Siegen.
Sturm Graz glückte ein optimaler Start in die Europa-League-Qualifikation: Der Cupsieger gewann das Hinspiel gegen Dinamo Tiflis mit 2:0. „Wir haben uns eine ganz gute Ausgangsposition geschaffen“, sagte Torschütze Roman Kienast. Vor dem Aufstieg in die erste Hauptrunde steht morgen das Bundesligaspiel gegen Innsbruck auf dem Programm. Trainer Franco Foda warnt: „Wenn man Rapid mit 4:0 schlägt, dann ist schon etwas dahinter.“
Mattersburg macht vor dem heutigen Gastspiel in Kapfenberg die Statistik Mut. Die bislang punktelosen Burgenländer holten aus den jüngsten fünf Duellen 13 Zähler. Mattersburg-Trainer Franz Lederer: „Die Jungen denken im Moment vielleicht zu viel nach.“
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