WIEN. Der große Schlager der Fußball-Bundesliga zwischen Rekordmeister und regierendem Meister ist am Sonntag das Duell zweier Nachzügler. Der punktelose Achte Rapid empfängt den torlosen Sechsten Salzburg. „Unabhängig von der momentanen Situation bleibt es ein Spitzenspiel, so wie immer“, erklärte Salzburg-Trainer Huub Stevens. „Die Rapidler haben ihre Qualitäten und werden sie gegen uns sicher abrufen. Und dass sie jetzt zweimal verloren haben, das sagt gar nichts.“
Rapid-Trainer Peter Pacult sah beim 1:1 gegen Beroe Stara Sagora am Donnerstag in der Qualifikation zur Europa League Fortschritte im Vergleich zum 1:2 gegen Wiener Neustadt: „Wir haben in der ersten Hälfte wieder einen Schritt draufgesetzt, was die Sicherheit am Ball und das Spiel nach vorne betrifft.“ Ohne Christopher Drazan – der Teamspieler fand keine Aufnahme in den Kader und spielte gestern in der ÖFB-Cup-Vorrunde mit den Amateuren gegen ISS Admira. Pacult: „Ich weiß nicht, warum so viel Aufsehen und fast schon eine Staatsaffäre gemacht worden ist, wenn jemand, der zwei Partien von Beginn an spielt und nicht seine Leistung bringt, nicht im Kader ist. Man muss zuerst auf sich selbst schauen und die Fehler nicht immer woanders suchen. Das gilt aber nicht nur für Christopher, sondern auch für andere.“
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