FLORENZ. Es war ein Krimi der Superklasse: Das 2:3 (0:1) beim AC Fiorentina reichte dem FC Bayern gestern zum Aufstieg ins Fußball-Champions League-Viertelfinale. 0:2 und ein 1:3 waren sie bereits zurückgelegen. Doch nur 111 Sekunden nach Fiorentinas drittem Treffer gelang Arjen Robben mit einem Traumschuss ins Kreuzeck das entscheidende Auswärtstor zum 2:3 (66.).
Davor waren die Blicke ganz auf den Österreicher David Alaba gerichtet. Der 17-jährige Wiener stellte einen besonderen Rekord auf. Er ist seit gestern der jüngste Spieler aller Zeiten des FC Bayern, der in der Champions League spielen durfte. Er agierte links in der Viererkette souverän, und scheute auch nicht davor zurück, Top-Star Franck Ribery zurechtzuweisen. Die Fehler bei den Bayern machten die Routiniers: Beim 0:1 patzte Torhüter Butt (28.), der einen 30-Meter-Schuss ganz schlecht abprallen ließ. Jovetic staubte ab. Vor Jovetics 1:3 patzte Lahm.
Der Bayern-Aufstieg war aufgrund der zweiten Spielhälfte verdient. Ausgleichende Gerechtigkeit nach Kloses Abseitstor beim 2:1-Sieg im Hinspiel: Diesmal hätte Fiorentinas (Abseits)-Treffer zum 0:2 nicht zählen dürfen.
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