27. August 2002: Spieler, Trainer und Anhänger von Blau-Weiß Linz liegen sich nach dem 3:1 über den LASK in der ersten Runde im ÖFB-Stiegl-Cup in den Armen und jubeln über den Sieg gegen den Lokalrivalen. „Euer Albtraum wurde wahr, wir sind wieder da“ – mit diesem Transparent heizten die Blau-Weiß-Fans die Partie an. Zehn Monate später erlebte Blau-Weiß den eigenen Albtraum: Mit dem 2:4 gegen Bad Bleiberg verspielte der Klub den Aufstieg in die Erste Liga.
Heute soll wieder der Gegner schlaflose Nächste haben. „Wir werden alles geben, damit wir weiterkommen“, sagt Samir Gradascevic, der Kapitän von Blau-Weiß Linz. Während sich die Profis des Rekordmeisters in aller Ruhe auf die Begegnung vorbereiten können, nahm sich der 33-Jährige frei. Als Vulkaniseur bei einem Reifenhändler hätte er sonst anpacken müssen. „Da wäre ich beim Spiel sehr müde gewesen“, sagt Gradascevic, der ebenso wie Valentine Duru beim 3:1 gegen den LASK vor acht Jahren in der Startformation stand.
Blau-weiße Rapid-Fans
Nach vier sieglosen Spielen in der Bundesliga lastet auf den Schultern der Rapid-Spieler ein gewaltiger Druck. Auf die leichte Schulter werden die Linzer nicht genommen. „Sie haben uns zuletzt zwei Mal beobachtet“, erzählt Sportchef Gerald Perzy, der wie die Mehrheit der Spieler ein Anhänger des Gegners ist. „Was wir in klein sind, ist Rapid in groß. Sie sind auch kultig und haben ein riesiges Fan-Potential.“ Auch Trainer Adam Kensy ist ein Rapid-Sympathisant. „Sie sind die spielerisch beste Mannschaft in Österreich.“ Gradascevic: „Ich hoffe, dass wir weiterkommen und Rapid Meister wird.“
Bisher wurden rund 3000 Tickets verkauft. Ein gutes Zeichen, denn beim Cup-Sieg gegen den LASK kamen 8000 Zuschauer ins Stadion, nachdem zuvor nur 200 Karten verkauft worden waren. Spiele von Blau-Weiß Linz auf der Gugl waren in den vergangenen Jahren in jedem Fall ein Spektakel. Zuletzt sahen in der vergangenen Saison 4200 Zuschauer Tränen der GAK-Spieler, die trotz eines 2:1 den Meistertitel in der Regionalliga verpassten. Heute sind die Linzer auf grün-weiße Tränen aus...
ist die Mannschaft der ÖVP, der Stadt und des Landes OÖ - oder FC Pühringer.
Eine rein politisch aufgestellte Truppe - so etwas ist bei den Linzer Fans voellig unerwuenscht, daher ist hier der Anhang auch sehr klein.
SK Voest bzw. Blauweiss ist die Mannschaft des Linzer Volkes und die Mannschaft der Herzen - Vergleiche Schalke in Deutschland
verein des linzer volkes.... sonst gehts eh noch, wo sind eurer linzer bei den heimspielen im donaupark.... du glaubst ja wohl nicht das beim lask schnitt von 9.000 alle ausserhalb von linz anreisen. ich bin selber linzer und zu meiner schulzeit als es noch den wirklichen skv gab war das verhaeltnis immer 50-50 zwischen scharz und blau, alos erzaehl keinen bloedsinn
Aus Angst vor Polizei von Balkon gesprungen
Eurokrise bringt Credit Suisse ins Straucheln
CAS verurteilt Ex-Radprofi Jan Ullrich wegen Doping
Neue Vorwürfe gegen Grasser in der Causa "Telekom"