Alaba hatte erst am Samstag seinen ersten Einsatz in der deutschen Bundesliga, als er gegen den 1. FC Köln ab der 73. Minute den verletzten Diego Contento ersetzte. Damit ist er der bisher jüngste in der Bundesliga eingesetzte Profi bei den Bayern. Nun winken ihm vielleicht auch einige Einsatzminuten in der Champions League.
Die Bayern reisten voller Optimismus in den Süden. „Wir haben es selber in der Hand. Ich hoffe, dass wir unser Ziel, das Viertelfinale, erreichen“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Der Rekordmeister ist seit dem Titelgewinn 2001 nicht mehr über das Viertelfinale hinausgekommen, hat aber derzeit 18 Spiele ohne Niederlage absolviert.
In Florenz wird auch die Zukunft Franck Ribérys mitentschieden. Der Franzose will noch im März festlegen, ob er den Bayern über den Sommer erhalten bleibt. Es sei nicht dieses eine Spiel entscheidend, betonte Klub-Präsident Uli Hoeneß, „es ist die Gesamtperformance des Vereins in der Champions League.“ Im Fall eines vorzeitigen K.o. wären die Abwanderungsgedanken Ribérys kaum noch aus dessen Kopf zu kriegen. Der Einzug in die Runde der letzten acht brächte wohl aber nicht nur ein „Ja“ von Ribéry, sondern auch 3,3 Millionen Euro an UEFA-Prämie.
Arsenal ohne Fàbregas
In Sicherheit dürfen sich auch die Spieler des FC Porto nicht wiegen, die gegen Arsenal ebenfalls mit einem 2:1-Vorsprung ins Rückspiel gehen. Die Engländer vertrauen auf eine tolle Bilanz. Sie haben in 32 Europacup-Heimspielen nur eine Niederlage (Manchester United) erlitten. Arsenal muss heute aber auf den spanischen Europameister Cesc Fàbregas verzichten. Eine Oberschenkelverletzung verhindert das 50. Match des Kapitäns in der Champions League.
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