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Tipp 3-Bundesliga: Meinungen zu den Spielen

Paul Gludovatz (Ried-Trainer): "Der tiefe Boden war der bestimmende Faktor. Vor allem das Mittelfeld-Spiel hat darunter gelitten. Wir haben hochkarätige Chancen nicht verwertet und waren in der Offensive nicht konsequent genug. Daher haben wir uns den Sieg nicht verdient. Das Remis ist ärgerlich, für mich sind es zwei verlorene Punkte."

Werner Gregoritsch (Kapfenberg-Trainer): "Es war ein gerechtes Remis. In der ersten Hälfte haben wir Ried zu viel spielen lassen. Nach der Pause haben die taktischen Veränderungen den Umschwung gebracht, wir konnten mehr Druck erzeugen."

Klemen Lavric (Sturm-Graz-Dreifachtorschütze): "Momentan spielt die ganze Mannschaft gut, von hinten bis vorne. Wir haben eine gute Vorbereitung gemacht, sind in einer guten Form, der Sieg war hochverdient. In der ersten Hälfte haben wir nicht so gut gespielt, in der zweiten Hälfte haben wir dann endlich Fußball gespielt. Ich habe momentan ein gutes Gefühl. Der Trainer hat mir vom ersten Tag den Rücken gestärkt, ich danke ihm dafür. Ich hoffe, dass wir so eine Leistung auch gegen den LASK zeigen."

Franco Foda (Sturm-Graz-Trainer):
"In den ersten 30 Minuten hat uns Mattersburg nicht ins Spiel kommen lassen, wir waren zu wenig aggressiv, haben statisch gespielt, es ist zu wenig nach vorne gegangen. Diese Missstände habe ich in der Pause angesprochen, dann ist es so gelaufen, wie ich mir es vorgestellt habe, vor allem das Spiel über die Flügel. Nach dem 2:0 war das Spiel für uns gelaufen."

Franz Lederer (Mattersburg-Trainer):
"Wir haben in der ersten Hälfte sehr guten Fußball geboten, haben Sturm nicht spielen lassen, und Sturm hat auch keine einzige Chance gehabt. Das 0:1 fiel aus heiterem Himmel, trotzdem haben wir gut weitergespielt. Ein geschickter Wechsel von Sturm in der Pause hat Sturm ins Spiel kommen lassen, nach dem 0:2 war es für uns aus und Sturm hat verdient gewonnen."

Karl Daxbacher (Austria-Trainer): "Ich bin froh, dass wir die Partie hinter uns gebracht haben. Pflichtsiege sind die schwierigsten. Nach dem Ausgleich sind wir unsicher geworden. Kärnten hat sich sehr gut gewehrt, nach dem Ausschluss sind wir dann sicherer geworden. Beim 2:1 hätte man auch Hands geben können, denke ich. Nach dem Führungstreffer dachte ich, dass Kärnten einbrechen wird. Aber das ist nicht eingetreten, sie haben uns das Leben schwer gemacht. Nun sind wir dran, und die Mannschaft glaubt, dass sie vorne mithalten kann."

Schumacher (Austria-Doppeltorschütze):
"Ich glaube, dass es kein Handsspiel war. Ich habe das Tor mit der Hüfte gemacht."

Joze Prelogar (Kärnten-Trainer):
"Das nächste Spiel gegen Kapfenberg ist sehr wichtig, da müssen wir unbedingt gewinnen. Bis zur 60. Minute war die Leistung unserer Mannschaft okay, doch dann kam die Verletzung von Blanchard und die Rote Karte. Wir haben gekämpft, aber die Austria hat verdient gewonnen. Wir haben gut gespielt in der ersten Spielhälfte."

Andreas Schranz (Kärnten-Torhüter):
"Wie die Flugbahn war, kann er (Schumacher, Anm.) den Ball nur mit der Hand gespielt haben. So wird eher Volleyball gespielt. Der Schiedsrichter war so unsicher, das war unglaublich. Nicht nur gegen uns, auch gegen die Austria."

Peter Pacult (Rapid-Trainer): "Es war nicht einfach zu spielen, der Gegner hat die Räume sehr eng gemacht, gut im Mittelfeld gearbeitet, wir haben es nach dem 1:0 versäumt das 2:0 zu machen. Nach dem 2:1 haben wir wieder Chancen gehabt, einen Zweitorevorsprung herzustellen. Im Moment werden wir hinten für kleine Fehler bestraft, das war beim ersten und auch zweiten Tor so. Da hadert man schon ein bisschen. Aber da muss man durch, da muss man daran arbeiten. Der Mannschaft kann ich aber nichts vorwerfen, sie hat von der ersten Minute an gearbeitet, versucht Fußball zu spielen. In der zweiten Hälfte haben wir Druck gemacht, aber nicht mit den großen Möglichkeiten. Dass Helge zurück ins Tor kehrt war klar, wenn die Leistung stimmt."

Peter Schöttel (Wiener-Neustadt-Trainer): "Wir haben zweimal einen Rückstand aufgeholt und Rapid voll gefordert. Wir haben eine tadellose Partie gespielt und uns den Punkt redlich verdient. In den letzten zehn Minuten haben wir keinen Ball mehr halten können, da war Rapid sehr druckvoll, da war ich sehr froh, dass wir es drübergebracht haben. Der Punkt tut uns sehr gut, wir wurden auch in Mattersburg unter unserem Wert geschlagen."

Rene Gartler (Rapid-Torschütze): "Wir wollten gewinnen, haben aber zweimal die Führung nicht über die Bühne gebracht. Es war eine ansprechende Leistung, aber es hat nicht gereicht. Nach dem 2:1 haben wir den Sack nicht zugemacht."

Johannes Aigner (Wiener-Neustadt-Torschütze):
"Ich denke, wenn man gegen Rapid zweimal einen Rückstand wettmacht, kann man zufrieden sein. Von den Chancen her wäre aber vielleicht auch ein Sieg drin gewesen. Das Unentschieden geht in Ordnung."

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Artikel 20. Februar 2010 - 20:19 Uhr
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